Andrijasevic übt sich vor dem Finale gegen Lehnerz II in Zurückhaltung
Stadtmeisterschaft Fulda: "Eine Niederlage mit nur zwei bis drei Toren Differenz wäre schon top"
"Seitdem ich bei FT bin, ist das der Gegner mit der höchsten Spielklasse", sagt Fuldas Trainer Romeo Andrijasevic, der in seine dritte Saison als Trainer der Turner geht. "Ich wünsche mir, dass die Jungs locker an die Sache heran gehen, aber dennoch die nötige Konzentration mitbringen. Wenn jeder weiß, was zu tun ist, kann ich mir schon vorstellen, dass wir ein einigermaßen schönes Ergebnis erzielen können. Eine Niederlage mit nur zwei bis drei Toren Differenz wäre schon top."
Eine Kampfansage vor einem Finale sieht anders aus, doch das hat seine Gründe. "Wir haben im Sommer einen radikalen Schnitt vollzogen und den Kader enorm verjüngt. In der Vorbereitung soll sich die Mannschaft finden, die Ergebnisse sind dabei zweitrangig. Dass wir jetzt im Finale stehen, ist zwar schön und gut, in erster Linie wollen wir das Spiel aber dazu nutzen, um uns weiter einzuspielen", erklärt der 40-jährige Coach und fügt an. "Wichtig ist, dass die Spieler kapieren, was ich von ihnen will."
Ausschlaggebend für den Einzug ins Finale war ein 1:0-Erfolg im letzten Zwischenrundenspiel gegen Johannesberg. Dank des goldenen Tors von Steffen Scherber schob sich FT Fulda an Johannesberg vorbei auf Rang eins. Die SG muss sich so mit dem Spiel um Platz drei zufrieden geben. Vor dem Finale geht es heute (17.45 Uhr) gegen Horas. Ein besonderes Spiel insbesondere für Johannesbergs Neuzugang Juri Dieterle, der gegen seinen Ex-Club antreten wird. / kol

