FC Kalbach legt Einspruch gegen Neuansetzung ein
Gruppenliga Frankfurt West: Bosnien-Spiel abgesetzt
Der FC Kalbach hat Protest gegen die Neuansetzung des abgebrochenen Bosnien-Spiels eingelegt. Foto: Pedro Acebes
Die Kalbacher führten an der Ackermannwiese mit 2:0, bis ein heftiger Regenguss der Partie ein Ende setzte. Das brachte vor allem FCK-Trainer Karol Drynda auf die Palme, denn nur 200 Meter weiter konnte beispielsweise das Kreisoberliga-Spiel zwischen der SG Westend und Concordia Eschersheim (0:0) unter gleichen Witterungsbedingungen zu Ende gespielt werden.
Manfred Meyer aus dem Kalbacher Spielausschuss zum aktuellen Stand der Dinge: "Wir haben Einspruch gegen die Neuansetzung eingelegt, weil diese nicht gerecht ist. Der Klassenleiter hat den Eingang unseres Protestes bestätigt und das Spiel heute Abend abgesetzt." Die Kalbacher argumentieren, dass die Partie mit 81 absolvierten Minuten schon derart fortgeschritten war und realistisch gesehen der 2:0-Vorsprung nicht mehr in Gefahr geraten wäre.
Meyer lobt Fairness der Bosnier
Der Fall wird Anfang November im Rahmen einer Sitzung des Verbandsspielausschusses verhandelt. "Wir wissen nicht, was dabei raus kommt, aber es ist unser gutes Recht, Protest einzulegen", so Meyer. Die Begegnung unter der Woche neu anzusetzen, würde "komplett andere Bedingungen mit sich bringen", so Meyers Argumentation. Der Sportplatz an der Ackermannwiese verfügt nur auf dem Hartplatz über Flutlicht, die Partie am Sonntag wurde bei Tageslicht auf dem Rasen ausgetragen.
Gleichzeitig lobte Meyer die Fairness der Gastgeber, die in Person des Sportlichen Leiters Admir Malohodzic einräumten: "Realistisch gesehen hätten wir das Spiel in den verbleibenden Minuten nicht mehr gedreht." Bis zur Entscheidung im November bleibt das Spiel abgesetzt. Erst dann wird bekannt sein, ob die Partie mit 2:0 für Kalbach gewertet oder tatsächlich neu angesetzt werden muss.


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