Gläserzells schwieriger Start auf Kunstrasen

Start der neuen Frauenfußball-Saison

18. August 2017, 08:05 Uhr

SVG-Trainer Goran Gajic. Foto: Viktoria Goldbach

Zum Start der neuen Frauenfußball-Saison in Hessen- und Verbandsliga müssen die Gläserzeller Teams am Samstag auswärts auf dem Marburger Kunstrasen ran. Auch Verbandsliga-Topteam Lütter ist zunächst in der Fremde gefordert, während Pilgerzell und Poppenhausen zuhause starten dürfen.

Hessenliga: BG Marburg - Gläserzell (Samstag, 16 Uhr)

Die Partie hatte schon in der vergangenen Saison zum Hessenliga-Auftakt stattgefunden. Auf dem Marburger Kunstrasen erwartet SVG-Trainer Goran Gajic ein schwieriges Spiel: "Der Gegner ist nicht zu unterschätzen. das haben wir schon im vergangenen Jahr zu spüren bekommen." Die Gläserzellerinnen waren in Hin- und Rückspiel nicht über ein Remis gegen die Blau-Gelben hinausgekommen, nun hofft Gajic allerdings darauf, dass sein Team gerade auswärts überzeugen kann: "Wir wollen mutiger werden als in der Vorsaison", kündigt der Coach, der auf Urlauberin Melanie Hillenbrand verzichten muss, an.

Verbandsliga

Die TSG Lütter gastiert am Samstag zum Auftakt um 17 Uhr beim letztjährigen Vizemeister SV Anraff. "Es ist gar nicht schlecht, dass wir gleich zum Start eine so schwierige Aufgabe zu lösen haben. Dann wissen wir auch gleich, wo wir stehen", sagt TSG-Trainer Reinhold Hornung, der Gegner Anraff als eine Mannschaft sieht, "die mit Lütter zu vergleichen ist. Dort spielen sehr viele erfahrene Spielerinnen, aber sie haben auch mehrere junge Talente im Team." In Anraff hatte die TSG im Vorjahr ein 1:1-Unentschieden erzielt.

Ein Heimspiel wartet zur gleichen Zeit auf Liga-Neuling TSV Pilgerzell, der die TSG Wilhelmshöhe zu Gast hat. Während Gläserzell II im Anschluss an das Spiel der ersten Mannschaft in Marburg sein erstes Spiel bestreitet, greift der TSV Poppenhausen erst am Sonntag ins Geschehen ein. Um 14.30 Uhr wird Aufsteiger Wetzlar III bei den Rhönerinnen zu Gast sein. Um den Klassenerhalt in diesem Jahr feiern zu können, müssen die osthessischen Vertreter möglichst fünf Mannschaften hinter sich lassen.

Autor: Viktoria Goldbach

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