Hillmanns Vorstellungen von der Reise nach Walldorf

23. November 2023, 17:15 Uhr

Für Kevin Hillmann von der SG Barockstadt kam die 14-tägige Pause zur richtigen Zeit. © Memento36

Für die SG Barockstadt geht es am Samstag (14 Uhr) über die A66 und die A5 die knapp 200 Kilometer zum Auswärtsspiel bei Astoria Walldorf. Mit dabei sein wird dann auch wieder Kevin Hillmann.

Der hatte sich im letzten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt an der Schulter verletzt und musste ausgewechselt werden. „Aber es sieht schon wieder ganz gut aus. Ich hatte mir die Schulter verstaucht und die Bänder gedehnt. Aber ich habe die ganze Zeit voll mittrainiert, wenn auch die ersten Tage ohne Körperkontakt. In Walldorf könnte ich spielen“, gibt der 30-Jährige Entwarnung. Doch was war überhaupt passiert? „Ich hatte einen Pass gespielt und der generische Spieler ist vor mich gegrätscht, um den Ball zu blocken. In dem Moment falle ich über ihn und er wollte mich festhalten, damit ich nicht weiterlaufen konnte. Dadurch bin ich unkontrolliert auf die Schulter zu Boden gefallen“, erklärt der Linksverteidiger.

Regionalliga Südwest: SG Barockstadt bei Astoria Walldorf

Die 14-tägige Pause war für ihn persönlich zwar gut, aber man spürt in seinen Aussagen, dass die erneute Saisonunterbrechung (nach dem DFB-Pokalspiel von Walldorf und den Länderspiel-Abstellungen von Hoffenheim II und Stuttgart II bereits die dritte in der laufenden Saison ) der SG Barockstadt nicht gelegen kam. „Wir sind voll im Rhythmus und haben einen guten Lauf. Da willst du natürlich spielen. Aber wir hatten diese Saison schon mehrere Situationen, auch nach einer schlechteren Leistung, in der wir die passende Reaktion gezeigt haben“, sagt Hillmann.

Bei „gefühlt“ nur vier Punkten Rückstand zur Spitze hat der Außenverteidiger konkrete Vorstellungen. „Wir könnten uns mit einem guten Ergebnis in Walldorf eine herausragende Ausgangsposition für die beiden letzten Heimspiele gegen Stuttgart II und Freiberg schaffen, die dann kommende Woche direkt nacheinander kommen“, betont Hillmann, der auch auf die starke Heimbilanz verweist: „Wir sind nach wie vor das beste Heimteam der Liga. Mit einem guten Resultat wäre bei den letzten zwei Spielen garantiert was los im Stadion.“

Doch zuvor zählt nur Walldorf. Der Gegner wurde zwar im Hinspiel vom Ergebnis her mit 3:0 klar geschlagen, doch Walldorf war lange dran und machte ein starkes Spiel in Fulda. „Mancher, der nur auf die Tabelle schaut, mag vielleicht denken, dass wir dort sowieso gewinnen. Aber das ist falsch: Walldorf ist eine spielerisch bockstarke Mannschaft, mit der wir schon mehrfach unsere Problemchen hatten. Es hört sich jetzt doof an, weil der Spruch jede Woche kommt, aber das ist ein 50:50-Spiel, in der wir in der Defensive viel leiden müssen, wenn wir bestehen wollen“, sagt Hillmann.