Saridogan: "Wir sind aus dem Gröbsten raus"

Verbandsliga Mitte: Zeilsheim will Relegationsplatz eintüten

05. Mai 2017, 11:59 Uhr

Sascha Amstätter und dem SV Zeilsheim ist mit einem Sieg der Relegationsplatz zum Aufstieg in die Hessenliga nicht mehr zu nehmen. Foto: Marcel Lorenz

Auch am kommenden Wochenende wird in der Verbandsliga Mitte aus heimischer Sicht wieder einiges geboten. Bereits morgen will die DJK Flörsheim im wichtigen Kellerduell gegen den FSV Braunfels punkten, während der SV Zeilsheim sich einen Tag später den Relegationsplatz gegen Marburg zu sichern erhofft. Schon einmal für das gleichlautende Kreispokalfinale am 17. Mai proben derweil die beiden Derby-Gegner Germania Schwanheim und FC Eddersheim.

SSV Langenaubach – FV Biebrich (Samstag, 15.30 Uhr)

„Wir sind ja zum Glück nun raus aus dem Gröbsten, es gibt aber noch immer vier Spiele, wo es auch Punkte zu holen gibt. Die wollen wir natürlich immer gewinnen. Wir werden wieder alles geben, zumal Langenaubach auch unser Tabellennachbar ist“, äußert sich FV-Trainer Nazir Saridogan vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend.

Im Hinspiel hatten sich beide Farben auf eine 1:1-Punkteteilung geeinigt, in den Biebricher Kader zurückgekehrt sind Goalgetter Orkun Zer sowie Defensiv-Akteur David Schug.

FSV Braunfels – DJK Flörsheim (Samstag, 15.30 Uhr)

Eine Woche nach dem starken Sieg gegen Langenaubach wartet auf die DJK Flörsheim am Samstag das nächste Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Diesmal geht es für die Richter-Elf gegen einen unmittelbaren Konkurrenten zur Sache, der sich erst in dieser Woche und in Anbetracht einer bislang schwachen Restrunde von seinem Trainer Willi Hoffarth getrennt hat. Die Schlossstädter hoffen nun mit ihrem neuen Übungsleiter Andre Pauly noch einmal einen wichtigen Impuls für den Endspurt in der Verbandsliga Mitte gesetzt zu haben, zu verschenken haben die Flörsheimer im Lahn-Dill-Kreiss jedoch nichts. "Wir sind nun gut dabei und das was wir uns erarbeitet haben, das wollen wir natürlich auch verteidigen. Es ist wichtig, dass du da etwas mitnimmst, das Spiel da darfst du auf keinen Fall verlieren", so DJK-Trainer Hans Richter eindringlich.

Germania Schwanheim – FC Eddersheim (Sonntag, 15 Uhr)

„Das ist natürlich ein Derby und mit Sicherheit werden die nun versuchen, bei uns einen Dreier zu holen – auch aufgrund des Hinspiels“, sagt Germania-Trainer Thomas Pelayo vor dem Aufeinandertreffen und mit Blick auf den 4:2-Hinrundensieg der Schwanheimer, die an den vergangenen vier Spieltagen gleich vier Niederlagen kassiert haben.

Der FC Eddersheim reist derweil mit dem Rückenwind eines 3:1-Erfolgs gegen Braunfels an. „Wir spielen ja auch in 14 Tagen im Kreispokalfinale gegeneinander. Im Hinspiel haben wir absolut verdient verloren, an dem Tag waren sie einfach besser. Aber wir haben auf jeden Fall etwas gut zu machen. Wir wollen auf jeden Fall auch punkten, das ist ganz klar“, so Erich Rodler (Sportlicher Leiter FCE). Ob bei den Gästen alle Akteure dabei sein werden, ist vorab noch nicht klar, eventuell muss der eine oder andere Spieler bei der zweiten Garde aushelfen, die in der Kreisoberliga Main-Taunus noch um den Aufstieg kämpft.

Keine personellen Veränderungen gibt es indes bei der Germania zu vermelden. „Wir wissen eigentlich von den Namen her, dass wir der Außenseiter sind. Wenn wir aber mit soviel Einsatz zu Werke gehen, wie im Hinspiel, dann können wir diesmal sicher auch wieder was mitnehmen“, hofft Thomas Pelayo.

SG Oberliederbach – VfB 1900 Gießen (Sonntag, 15 Uhr)

„Es werden immer weniger Spiele. Wir sehnen dem Saisonende schon etwa entgegen. Nach oben geht nichts mehr, nach unten ist der Abstand etwas weniger geworden, aber ich kann mir auch da nicht vorstellen, dass da noch etwas passiert", meint SGO-Trainer Asad Ahmad vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht VfB 1900 Gießen.

Gegen den designierten Absteiger aus Mittelhessen hofft der Übungsleiter auf einen Dreier. "Mental sind wir nicht mehr ganz da, es fehlt etwas die Frische. Eine schwierige Situation, die wir aber gemeinsam meistern wollen. Daher wollen wir den Sieg unbedingt“, sagt Ahmad, der den Gegner allerdings nicht auf die ganz leichte Schulter nimmt: „Das ist eine junge Mannschaft, die sich nicht aufgibt. Die wollen immer noch alles geben und die haben nichts zu verlieren.“

SV Zeilsheim – SF/BG Marburg (Sonntag, 15 Uhr)

Mit einem Sieg gegen Verfolger Marburg wäre den Zeilsheimern der Aufstiegsrelegationsplatz nicht mehr zu nehmen. Theoretisch könnte auch schon ein Remis reichen. „Wir werden aber ohne Taschenrechner Fußball spielen. Wir werden alles abrufen, um zu gewinnen“, so SV-Trainer Sascha Amstätter, dessen Team zuletzt zweimal in Folge siegreich unterwegs war, vorab.

Die zuletzt angeschlagenen Mirco Dimter und Nikolai Pyatt sind Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz ist derzeit aber noch nicht zu 100 Prozent gewiss. Noch nicht spruchreif ist ferner das Auflaufen von Raffael Grigorian.

(cn)

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