Sebastian Schmidt: Wendepunkt war das Pokalspiel
Maar/Heblos/Wallenrod-Coach im Interview
15 Punkte aus den letzten sechs Spielen: Bei der SG Maar/Heblos/Wallenrod läuft es zurzeit richtig gut…
Die Mannschaft ist sehr gut drauf. Wir haben uns das Glück aber auch regelrecht erarbeitet, die Jungs haben nie aufgesteckt. Wendepunkt war letztlich der 8:7-Sieg im Elfmeterschießen gegen die FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen im Kreispokal. Seitdem läuft es bei uns richtig gut und alle Spieler haben noch einmal eine Schippe draufgelegt.
Dabei erwischte Ihre Mannschaft einen klassischen Fehlstart. Keines der ersten sieben Spiele konnte gewonnen werden.
Wir hatten nach fünf Begegnungen vier Zähler auf dem Konto, aber Unentschieden reichen zum Überleben einfach nicht. Es war schwierig die vielen Neuzugänge zu integrieren. Hinzu kam, dass wir viele angeschlagene Spieler und Urlauber hatten. Jetzt kommen nach und nach alle Spieler wieder zurück, da habe ich als Trainer natürlich mehr Möglichkeiten und kann auch von der Bank noch einmal nachlegen.
Wie stark schätzen Sie die Kreisoberliga Mitte in diesem Jahr ein?
Die Liga ist definitiv stärker und ausgeglichener geworden. Das sieht man auch daran, dass wir uns gegen den Tabellenletzten Steinhaus sehr schwer getan haben und letztlich nur einen Punkt mitnehmen konnten. Durch die drei Absteiger hat die Klasse an Qualität gewonnen.
Mit neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge scheint Ihre Mannschaft erstmal aus dem Gröbsten heraus zu sein…
Wir sind auf jeden Fall auf einem guten Weg, müssen unsere Leistung aber weiterhin konstant abrufen. Ich bin mir sicher, dass wir einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen können.
Nun reisen Sie mit der Dreier-SG am Sonntag zum Gastspiel nach Lehnerz. Was erwarten Sie einen für eine Begegnung gegen die dritte Mannschaft des TSV?
Zunächst einmal gilt es abzuwarten, in welcher Besetzung Lehnerz III auflaufen wird. Da das Hessenligateam spielfrei hat und die zweite Mannschaft bereits am Samstag spielt, gehe ich davon aus, dass die Mannschaft von Mayk Tomic sicherlich verstärkt werden wird. Bisher haben wir in der Regel aber gegen die Spitzenteams immer besser gespielt, als gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften.


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