Fährt Steinbach schon die Herbstmeisterschaft ein?
Verbandsliga: In Schwalmstadt echtes Spitzenspiel
André van Leeuwen und der SV Steinbach wollen zumindest einen Zähler aus Schwalmstadt mitnehmen. Foto: Kevin Kremer
Hünfelder SV – TSV Lehnerz II (Sonntag, 14.30 Uhr):
Nach der Derbyniederlage in Steinbach gingen die Köpfe am Mittwoch wieder hoch: „Die Aggresivität war da, wir haben richtig gut trainiert. Man merkt, dass die Mannschaft gewillt ist, sich bis zur Winterpause noch eine bessere Ausgangslage verschaffen zu wollen“, erklärt Hünfelds Trainer Dominik Weber. Der wird diesmal nicht mit einer Fünferkette agieren, schließlich wolle man gerade in einem Heimspiel selbst mehr Zugriff auf das Spiel haben. In den Kader wird Ferhat Yildiz zurückkehren, zudem seien Niklas Wahl, Simon Grosch und Daniel Orth nahe an der Mannschaft.
TSV Lehnerz II – SG Schauenburg (heute, 19 Uhr):
„Wir können nur verlieren“, weiß TSV-Coach Marco Lohsse vor dem Duell mit dem Vorletzten. Pluspunkt kann die Tatsache werden, dass es auf den Kunstrasen geht und Lehnerz dort die spielerischen Qualitäten noch mehr in die Waagschale werfen kann:„Klar ist, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, betont Lohsse, der erneut auf Marek Weber, Julian Pecks, David Wollny und Kaan Say aus dem Hessenliga-Kader zurückgreifen kann. Zwischen die Pfosten rückt Chris Grösch für Aykut Bayar.
SV Neuhof – SSV Sand (Sonntag, 14.30 Uhr):
Dem „goldenen September“ mit vier Siegen, folgte für den SVN ein ernüchternder Oktober, in dem nur ein Punkt geholt werden konnte. Das Heimspiel gegen Sand könnte für den November und damit die Ausgangsposition für die Restrunde entscheidend werden. Der SSV zeigte zuletzt Moral und holte gegen Asbach (3:3) dreimal einen Rückstand auf.
1. FC Schwalmstadt – SV Steinbach (Sonntag, 14.30 Uhr):
Für die immer noch ungeschlagenen Steinbacher winkt am Sonntag die Herbstmeisterschaft, ein Sieg in Schwalmstadt ist Voraussetzung, gleichzeitig darf Soden nicht in Willingen gewinnen. SVS-Coach „Kalle“ Müller wäre aber auch schon mit einem Punkt zufrieden:„Vor dem Spiel auf jeden Fall. Schwalmstadt stand fast die ganze Hinrunde ganz oben.“ Allzu viel vom Gegner weiß Müller nicht, weil er ihn noch nicht in Augenschein habe nehmen können. „Nicht schlimm“, meint Müller und bekräftigt das:„Wir müssen auf uns selbst schauen. Lösungen im Spiel nach vorne kreieren, variabel spielen, Geduld zeigen.“ Da sei es egal, ob der Gegner mitspielt oder nicht:„In diesen Punkten entwickeln wir uns weiter.“
Was gegen Hünfeld auffiel, die Gangart gegen Steinbach wird härter, auch diesmal darf ein hochintensives Spiel erwartet werden. Zumindest wenn es ins Stadion nach Ziegenhain und nicht auf den Kunstrasen in Treysa geht:„Noch habe ich keine Info. Letztlich ist es uns aber auch egal, wo wir spielen. Hauptsache wir wissen es früh genug“, sagt Müller, der im Tor wieder auf Marco Motzkus zurückgreifen kann. Ansonsten wird er wohl auf die sieggreiche Startelf von Samstag bauen. Vor allem, weil Petr Kvaca kräftemäßig nach diversen Verletzungen noch nicht im Soll sei und Sascha Schleinig die Woche über wegen einer Grippe passen musste. Vor allem Schleinig hatte als „Joker“ großen Anteil am Derbysieg.
SVA Bad Hersfeld - TSV Korbach (Sonntag, 14.30 Uhr):
20 Punkte wurden beim SVA als Ziel für die Hinrunde ausgegeben. Erreicht werden kann das nur noch bei zwei Siegen. Gerade gegen Korbach scheint ein Dreier aber auch möglich, schließlich haben die Waldecker die schwächste Defensive der Liga, mussten alleine in den vergangen fünf Spielen sage und schreibe 24 Gegentreffer hinnehmen. Doch aufgepasst: Ausgerechnet gegen Hessen Kassel II lief es vor Wochenfrist im Abwehrverbund plötzlich wieder rund, der Favorit konnte mit 2:1 zuhause geschlagen werden.
SC Willingen - SG Bad Soden (Sonntag, 14.30 Uhr):
Unter der Woche fiel bei der SG Bad Soden eine Trainingseinheit. Kurzentschlossen schleppten die "Sprudelkicker" am Dienstag Steine statt Ballsäcke. Grund: Um den neuen Kunstrasen herum musste gepflastert werden. Unter Flutlicht half auch die Verbandsliga-Mannschaft. Eine Sache die für den Zusammenhalt im Team spricht, der auch im Upland wieder auf den Platz gebracht werden soll.


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