Verbandsliga: SVA lechzt nach dem ersten Punkt
SVS mit erstem Heimauftritt
SVA Bad Hersfeld - FC Schwalmstadt (Samstag, 16.30 Uhr)
Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt muss der SVA das nächste Derby bestreiten. Denn die Schwälmer spielen nach dem Hessenliga-Abstieg bislang eine formidable Rolle, haben sich von den Widrigkeiten der Trainer-Trennung von Carlos Serano nach dem ersten Spieltag nicht beeinflussen lassen und führen überraschend das Klassement an. Beim SVA läuft hingegen noch nichts zusammen. „Zwei, drei Spiele brauchen wir noch, um in der Saison anzukommen“, sagte Abwehrchef Alexander Ebinger nach der jüngsten 1:4-Pleite in Hünfeld. Doch nach der vierten Niederlage im vierten Spiel muss Coach Frank Ullrich deutlichere Töne anschlagen: „Wir hangeln uns von Spiel zu Spiel. Wir müssen jetzt einfach dran glauben, dass wir was holen können.“ Gerade die Schwäche bei Standards, die ja eigentlich alleine wegen Kapitän Sebastian Schuch immer eine große Stärke war, müsse schleunigst abgestellt werden.
Denn die Aufgaben werden nicht einfacher, schließlich geht es als nächstes gegen Hessen Kassels Reserve, die ebenfalls prima in die Runde gestartet werden. Ein Hoffnungsträger könnte durchaus Bekim Mustafi werden, der die Hünfelder Abwehr nach seiner Einwechslung zumindest eine Weile ordentlich durcheinander wirbelte und dabei auch für den einen oder anderen Überraschungsmoment sorgte. Vom eigentlichen Saisonziel, nämlich den Abstiegsrängen immer ein Stück voraus zu sein, ist der SVA aktuell schon eine ganze Ecke entfernt.
SV Steinbach - TSV Rothwesten (Sonntag, 15 Uhr)
„Endlich“, so heißt es aus dem Steinbacher Umfeld, „endlich das erste Heimspiel.“ Nach drei überaus erfolgreichen Gastspielen, die in sieben Punkten mündeten, gastiert Tabellennachbar Rothwesten am Mühlengrund. Letztes Jahr schossen die Steinbacher eben jenes Rothwesten 6:0 ab: „Fußball ist immer Gegenwart, nie Vergangenheit. Rothwesten hat genauso viele Punkte wie wir, ist durch Losic, Seeger und Geisler verdammt konterstark, das wird keine leichte Aufgabe“, unterstreicht SVS-Coach „Kalle“ Müller, der auf Petr Paliatka (Gelb-Rot-Sperre) und Alex Terentew (Flitterwochen) verzichten muss.

