Von Pazatka fühlt sich in der Verbandsliga pudelwohl

23-Jähriger mit zehn Assists bester Vorbereiter des RSV Petersberg

23. November 2016, 12:00 Uhr

Adrian von Pazatka (grünes Trikot) sieht noch Luft nach oben. Foto: Charlie Rolff

Vier Siege aus den vergangenen sechs Spielen - bei Verbandsligist RSV Petersberg ist trotz der jüngsten 2:3-Niederlage in Neuhof ein eindeutiger Aufwärtstrend erkennbar. Großen Anteil an der Erfolgsserie hat selbstredend der neue Coach Rolf Gollin. Mittelfeldspieler Adrian von Pazatka, mit zehn Assists bester Vorbereiter der Mannen vom Waidesgrund, hat aber auch andere Gründe für den Aufschwung festgemacht.

"Ich denke, da spielen mehrere Punkte eine Rolle. Zu Beginn hatten wir schwierigere Gegner, haben eigentlich immer gut mitgehalten, oft hat aber auch noch etwas gefehlt. Das hat natürlich auch was mit der neuen Liga zu tun gehabt", erklärt von Pazatka. Durch teils deftige Niederlagen ging dann auch das Selbstvertrauen in den Keller, was durch den Trainerwechsel von Goran Gajic hin zu Rolf Gollin wieder behoben wurde. "Goran hat seine Arbeit auch sehr gut gemacht. Aber durch den Trainerwechsel gab es wie so oft einen Aufschwung und einen Neuanfang."

Der Aufwärtstrend soll auch im letzten Spiel des Jahres fortgesetzt werden: "Wir haben schon im Hinspiel gut gespielt, unsere Chancen aber nicht in Tore umgemünzt. Wir werden alles abrufen, um in Soden zu punkten. Wir wollen nicht ohne Zähler in die Winterpause gehen", macht von Pazatka klar. "Einstellung und Kampfgeist stimmen bei uns ja."

Deswegen ist der 23-Jährige auch zuversichtlich, mit seinem langjährigen Verein den Klassenerhalt zu schaffen. Generell fühlt sich von Pazatka, der seit 2000 die RSV-Farben trägt, in der für ihn zuvor noch fremden Spielklasse pudelwohl. "Die längeren Auswärtsfahrten sind natürlich erstmal eine Umstellung. Aber es macht mir Spaß, Verbandsliga zu spielen. Es herrscht ein höheres Niveau, man wird mehr gefordert", erklärt der rechte Mittelfeldspieler. "Ich würde mir wünschen, mit Petersberg drinzubleiben und dass möglichst viele Mannschaften aus der Region dazukommen."

Für das Ziel Ligaverbleib liegt aber noch ein hartes Stück Arbeit vor den Mannen vom Waidesgrund, das weiß auch von Pazatka. Auch von sich selbst erwartet er sich noch etwas mehr, gerade in punkto Torgefahr. "Es ist immer noch Luft nach oben. Zwei Tore sind nicht viel, und Chancen waren genug da", ist der 23-Jährige selbstkritisch. Mit seinen Torvorlagen - mit zehn Assists ist er der beste Vorarbeiter des RSV - ist von Pazatka aber zufrieden: "Ich werde mich aber nicht zurücklehnen und weiter Gas geben."

Autor: Steffen Kollmann