Schon aufgrund der Situation rund um den Stadionumbau in der Johannisau ist das Thema Parkplätze angespannt, da der Schotterplatz an der Johannisstraße mittlerweile durch Baufahrzeuge besetzt ist. Den Fans wurde seitens der SG Barockstadt vor allem bei den Spielen gegen Hessen Kassel oder Kickers Offenbach empfohlen, frühzeitig anzureisen.
Landesgartenschau in Fulda kollidiert mit Barockstadt-Spielen
Aufgrund der Landesgartenschau ist die Nachfrage nach Parkplätzen deutlich höher. Diese stehen zwar, so schreibt es die SG Barockstadt in einer Pressemitteilung, „während der Landesgartenschau ausreichend zur Verfügung“, da die Stadt Fulda zudem die Start- und Landebahn des Flugplatzes in einen Parkplatz umgewandelt hat. Doch anders als an vorherigen Spieltagen sind diese Plätze nun kostenpflichtig und werden von deutlich mehr Menschen aufgesucht.
Manch Zuschauer kritisiert den Umstand, dass den Fußballfans bis Oktober keine kostenlosen Parkplätze mehr angeboten werden können. Es sei ein Unterschied, ob sich die Menschen auf dem Gelände der Landesgartenschau aufhalten würden oder 90 Minuten ein Fußballspiel gucken, zumal für Besucher der Landesgartenschau ein Shuttle-Service eingerichtet wurde, durch den es kein Problem für diese sein dürfte, außerhalb zu parken, heißt es in einer E-Mail, die unsere Redaktion erreichte. Sebastian Möller, Teammanager der SGB, sieht für den Verein jedoch keine Problematik aufkommen, zumal diesem in der Kostenfrage die Hände gebunden seien: „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. In einem Termin mit den anderen Vereinen in der Johannisau wurde uns von der Stadt Fulda gesagt, wie es während der Landesgartenschau aussieht.“
Eine Parkplatzknappheit erwarte Möller in den ausstehenden Heimspielen gegen die U21 des VfB Stuttgart (Samstag, 14 Uhr) und den SGV Freiberg (27. Mai, 14 Uhr) nicht, zumal mit dem Flugplatz und dem ursprünglichen Gästeparkplatz in der Olympiastraße ausreichend Plätze zur Verfügung stehen. Der Schotterplatz in der Johannisstraße werde als VIP-Parkplatz dienen. Große Zuschauermassen erwarten die Verantwortlichen der SG Barockstadt in den kommenden zwei Heimspielen nicht. „Wir hoffen, dass wir für die nächste Saison die großen Kaliber zu Beginn umgehen können“, sagt Möller. Dann käme die Thematik wieder neu auf den Tisch.