Dittmann stark, Sorge um Dücker

07.07.2023

Die SG Barockstadt hat auch ihr zweites Testspiel für sich entschieden: Auf dem Platz von FT Fulda gewann der Regionalligist mit 2:0 (1:0) gegen Hessenliga-Neuling Hünfelder SV.

Obwohl Sedat Gören noch auf einige Spieler wie Marius Grösch, Patrick Schaaf, Sebastian Schmitt oder Nico Rinderknecht verzichten musste, setzte der Fuldaer Coach 20 Spieler ein, schickte pro Halbzeit quasi zwei verschiedene Mannschaften ein. Nur Torwart Jannik Horz und Milian Habermehl spielten durch, dafür bekamen auch Youngster wie Arda Alipek oder Jean Luca Trabert ihre Chance. Trabert markierte direkt nach seiner Einwechslung das Tor zum 0:2.

Ihr Debüt feierten Gal Grobelnik und Moritz Dittmann. Während der slowenische Stürmer in seiner ersten Halbzeit für die Barockstadt eher blass blieb, machte der erste Auftritt von Dittmann so richtig Freude. Der 20-jährige, der aus Glücksbrunn Schweina kam, spielte auf der linken Außenbahn und hat voll überzeugt. Dittmann war schnell, quirlig, suchte mehrfach den Abschluss und hatte so eine ganze Reihe an starken Szenen. Mit Marius Köhl hatte ein anderer junger Kerl Pech mit einem Lattenschuss (60.).

Apropos Pech: Marcel Dücker verletzte sich schon Mitte der ersten Halbzeit. „Ich bin im Rasen hängengeblieben und es hat richtig geknackt. Das werden wir wohl röntgen müssen“, vermutete Dücker. HSV-Physio Siggi Larbig schloss eine Verletzung am Syndesmoseband nicht aus, „aber ich habe ein gutes Gefühl, dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist.“

Indes ist das schnelle Wiedersehen für Dennis Müller mit der Barockstadt ausgefallen. Der Grund: Müller ist noch nicht für Hünfeld spielberechtigt, obwohl alle Unterlagen von der abgebenden Barockstadt beim Verband vorliegen. Kurzfristig wollte der HSV eine Gastspielerlaubnis für Müller erwirken, aber auch das schlug fehl.

Dennoch durfte Hünfelds Coach Johannes Helmke mit der Leistung über weite Strecken zufrieden sein. Er wollte sehen, dass seine Mansnchaft zwar einerseits taktisch gut nach hinten absichert, aber trotzdem immer wieder Nadelstiche nach vorne setzt. Das gelang dem HSV immer mal wieder. Die beste Torchance vergab Karlo Vidovic, der schön von Kassa und Häuser freigespielt wurde, aber nicht richtig den Ball traf (38.).

Nicht dabei war bei Hünfeld unter anderem Ferhat Yildiz. Der Neue aus Eichenzell fehlte aber nicht wegen seiner Schulterverletzung, die laut Coach Helmke weitgehend auskuriert ist. Yildiz hinderten Probleme mit der Patellasehne.

Statistik Hünfelder SV: Kaiser; Vogler, Gadermann, Witte, Zöll (65. Kemmerzell), Simon, F. Müller,Dücker (27. Häuser), Kassa, Trägler (65. Brähler), Vidovic. SG Barockstadt (erste Halbzeit): Horz; Gaudermann, Habermehl, Frey, Hillmann, Ganime, Owusu, Beal, Pomnitz, Dittmann, Grobelnik. SG Barockstadt (zweite Halbzeit): Horz; Fuchs, Banh, Habermehl, Göbel, Alipek, Reinhard, Lüdke, Trabert, Köhl, Rummel. Schiedsrichter: Lukas Heckener (SV Welkers). Zuschauer: 200. Tore: 0:1 Leon Pomnitz (29.), 0:2 Jean Luca Trabert (47.).