Jannik Horz (Eintracht Frankfurt U21)
Im April wurde Jannik Horz 20 Jahre alt. Der neue Torwart der SG Barockstadt wird sich mit Samuel Zapico das Rennen um die Nachfolge von Tobias Wolf liefern. Der 1,93 Meter große Schlussmann, der in Offenbach geboren wurde und beim FC Dietzenbach mit dem Fußball begann, kommt vom Hessenmeister, der U23 von Eintracht Frankfurt. Er durchlief die Jugendteams von Kickers Offenbach und der Eintracht und sammelte bereits internationale Erfahrungen. So saß er unter Oliver Glasner in der Europa League bei den legendären Spielen in Barcelona , Antwerpen, bei Betis Sevilla und West Ham als Backup für Kevin Trapp als Ersatztorwart auf der Bank.
Nico Rinderknecht (SV Donaustauf)
Der 1,84 Meter große Rinderknecht kann sowohl als Innenverteidiger als auch zentral im Mittelfeld spielen. Der aus Gießen stammende Rinderknecht bringt die Erfahrung von 14 Einsätzen in der Dritten Liga und von mehr als 90 Spielen in der Regionalliga mit. Die SG Barockstadt ist bereits seine elfte Station: Nach den Gießener Vereinen Blau-Weiß, ASV und VfB sowie der Station bei der TSG Wieseck, folgte der Sprung in die Nachwuchs-Abteilung von Eintracht Frankfurt. Im Seniorenlager ging es weiter über den FC Ingolstadt, Preußen Münster, den FC Gießen und Schweinfurt 05 in die Oberpfalz zum SV Donaustauf in die Bayernliga. Sein Vertrag läuft ein Jahr.
Matheus Beal (FC Gießen)
Mit Matheus de Moura Beal hat die SG Barockstadt einen Brasilianer mit zusätzlicher italienischer Staatsbürgerschaft verpflichtet, der 2018 nach Europa kam. Über den schwedischen Club Nora BK führte der Weg des 24-Jährigen direkt nach Mittelhessen. Nach seiner Zeit beim VfB Marburg ging es für ihn weiter zum FC Gießen, ehe nun die Verantwortlichen in Fulda auf ihn aufmerksam wurden. Wie fast alle Brasilianer kann Beal bestens mit dem Ball umgehen, er könnte eine weitere Waffe in Sachen Standards werden. Auf dem Feld fühlt er sich am ehesten im offensiven Mittelfeld aufgehoben. In Gießen war er vergangene Runde an 21 Toren beteiligt, schoss 15 selbst.
Marius Köhl (Rot-Weiß Koblenz)
Mit Marius Köhl hat die SG Barockstadt einen waschechten Saarländer verpflichtet. Köhl stammt aus dem 7000-Einwohner-Städtchen Ensdorf im Landkreis Saarlouis. Der Vorteil des 22-Jährigen: Er ist beidfüßig, könnte also sowohl die rechte als auch die linke Außenbahn besetzen. In der Jugend spielte er unter anderem drei Jahre für die SV Elversberg und zwei Spielzeiten für den 1. FC Saarbrücken. Hier sammelte er auch Drittligaerfahrung. Nun kam Köhl vom bisherigen Ligarivalen Rot-Weiß Koblenz in die Johannisau, wo er einen Einjahresvertrag besitzt. In der Vorsaison war er „Barockstadt-Schreck“, schoss beim 2:1 und 1:1 ein Tor selbst und legte die anderen beiden Koblenzer Tore auf.
Sebastian Schmitt (Alemannia Aachen)
Sebastian Schmitt könnte eine echte Konkurrenz für Kevin Hillmann werden. Vielleicht plant ihn Sedat Gören aber auf der linken Seite auch offensiver ein. Man darf gespannt sein. Der 27-Jährige kam neu vom West-Regionalligisten Alemannia Aachen, stammt ursprünglich aus Finthen. Seine Stationen bisher: TSV Schott Mainz, FSV Mainz 05, Wormatia Worms und Alemannia Aachen. Schmitt spielte in der U17-Bundesliga und hat mehr als 160 Regionalligaspiele auf dem Buckel. Zuletzt in Aachen galt „Schmitti“ als Leitfigur für die jüngeren Spieler. Bei der Barockstadt hat der Linksfuß, der auch schon in der deutschen U15-Nationalelf spielte, einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.
Moritz Dittmann (SG Glücksbrunn Schweina)
Der 20-jährige Stürmer könnte für die Barockstadt ein echtes Juwel sein. Der erste Eindruck des Offensivmanns macht jedenfalls deutlich, dass der Konkurrenzkampf im Sturm mit ihm ansteigen wird. Groß geworden ist Dittmann in Gerstungen, spielte später unter anderem im Nachwuchs von Rot-Weiß Erfurt. Zuletzt schoss er sich bei der SG Glücksbrunn Schweina in den Fokus . In der Saison 2022/2023 sorgte er mit 42 Toren und 14 Vorlagen mit dafür, dass der Verein aus der Nähe von Bad Liebenstein am Ende den dritten Platz in der Thüringenliga erreichte. Sein Trainer war vergangene Saison übrigens der Ex-Eiterfelder Olaf Gabriel.
Gal Grobelnik (ND Beltinci)
Mit elf Saisontoren in der zweiten slowenischen Liga hat Gal Grobelnik auf sich aufmerksam gemacht. Auf „Youtube“ sind etliche Videos mit einer Ansammlung seiner Treffer zu finden. Der 21-Jährige sorgte mit seinen Toren dafür, dass sein bisheriger Club ND Beltinci mit Rang fünf einen gesicherten Platz im Mittelfeld erreicht hat. Insgesamt kam der Angreifer auf 60 Spiele im slowenischen Unterhaus. Beim 3:2-Sensationssieg gegen Eintracht Frankfurt glänzte er als Doppel-Torschütze, der sich das 2:0 sogar selbst einleitete. Grobelnik könnte auch vom Elfmeterpunkt eine Alternative werden. Er schießt die Strafstöße mit Verzögerung, ähnlich wie Lewandowski.
Yasin Kocatepe (FC Eichenzell)
Der 31-Jährige ist Nachfolger von Atilla Güven als Co-Trainer. Hinter Kocatepe liegt eine Odyssee. Angefangen hat alles in der Jugend von Eichenzell/Welkers. In Welkers groß geworden, zog es ihn zunächst in den Nachwuchsbereich von Borussia Fulda, ehe er mit 17 Jahren einen Platz im Fußballinternat des SC Paderborn annahm. Bei den Westfalen bestritt Kocatepe ein Spiel in der Zweiten Liga. Es folgte der Wechsel in die Türkei. Über Orduspor an der Schwarzmeerküste in der Süper Lig ging es nach Izmir zu Altinordu. Drei Kreuzbandrisse stoppten seine Karriere. Seit etlichen Jahren bereitet der DFB-Elite-Jugendlizenz-Inhabe nun seine Trainerlaufbahn vor.