Wie Marius Köhl die Barockstadt überzeugte

24.08.2023

Marius Köhl hat sich als Neuzugang gleich in die Startelf der SG Barockstadt gespielt. Davon, dass der 22-Jährige ein fehlendes Puzzleteil im System von Trainer Sedat Gören sein könnte, durfte sich die SGB persönlich überzeugen.

Ende April gastierte die SG Barockstadt bei Rot-Weiß Koblenz, dem damaligen Verein von Marius Köhl. Koblenz gewann 2:1 – auch dank Köhl , der das 1:0 schoss und den Siegtreffer in der letzten Minute vorbereitete. Sein Führungstreffer, als Köhl meterweit Freiraum hatte, ist dem 22-Jährigen besonders in Erinnerung geblieben. „Das habe ich schon angesprochen“, sagt er lachend, „so ein Tor habe ich noch nie erlebt. Ich habe zweimal zurückgeschaut, weil ich nicht glauben konnte, dass da wirklich niemand ist.“

Regionalliga: Marius Köhl überzeugte die SG Barockstadt

Am Tag nach der Partie nahmen die Verantwortlichen der SGB Kontakt mit dem schnellen Flügelspieler auf, ein Gespräch mit Trainer Gören wurde schnell arrangiert. „Es hat mich sehr gefreut, dass meine Leistung anerkannt wurde. Daher habe ich mich auch entschieden, nach Fulda zu wechseln“, betont Köhl, der beim 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga zum Einsatz kam. Für Sedat Gören ein Spieler, der genau ins System der SG Barockstadt passt, da er viel Tempo mitbringt und in der Offensive auf allen Positionen eingesetzt werden kann.

Beim 4:0-Auswärtssieg in Freiberg gelang Köhl der erste Pflichtspieltreffer für den neuen Verein. Wie wichtig das Tor für den Neuzugang war, zeigte sein Jubel. „Als ich letzte Saison mein erstes Tor geschossen habe, ist ein Knoten geplatzt, vieles ging von da an leichter. Daran habe ich mich erinnert und bin sehr erleichtert, dass es jetzt schon nach drei Spieltagen soweit war“, sagt Köhl, der sich begeistert von seinen ersten zwei Monaten bei der Barockstadt zeigt: „Es macht richtig Bock, mit den Jungs zu arbeiten. Hier wird sehr professionell gearbeitet und mit den zwei Siegen zum Saisonstart können wir auch sehr gut leben.“

Nun wartet auf Köhl und seine Teamkollegen der FC Homburg, der zwar keinen guten Start in die Saison hinlegte, die Qualität bewiesen die Saarländer jedoch beim 3:0-Erfolg im DFB-Pokal über Bundesligist SV Darmstadt. „Wir können mit einem positiven Gefühl in das Spiel gehen. Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt hat uns gezeigt, dass wir jeden schlagen können, wenn wir mit 120 Prozent und unbändigem Willen in die Partie gehen“, betont Köhl.