FSV Bad Orb - FC Bayern Alzenau 1:5 (0:2)
Vor 500 Zuschauern in Geislitz holten sich die Grenzregioner den Pokal des Kreises Gelnhausen, dem die "Bayern" angehören. Gegen den wacker kämpfenden Kreisoberligisten sorgte Stürmer Anthony Wade schon in der ersten Spielminute für die Führung der Barletta-Buben. Im Schongang war aber die Pflichtaufgabe gegen die drei Klassen tiefer angesiedelte Mannschaft aus Bad Orb nicht zu erledigen. Erst mit dem zweiten Treffer Wades kam mehr Sicherheit in das Spiel der Unterfranken. Bei sommerlichen Temperaturen fuhren die Alzenauer durch ein Eigentor des FSV Bad Orb, Kristijan Bejic und das letzte Tor von Fabian Bäcker vor seinem Abgang zu Germania Ober-Roden einen 5:1-Sieg ein. Bad Orb kam noch zum Ehrentreffer durch einen verwandelten Foulelfmeter. Schiedsrichter: Steffen Maaß (Neuenhaßlau). Zuschauer: 500. Tore: 0:1 und 0:2 Anthony Wade (1./43.), 0:3 Eigentor (54.), 0:4 Kristijan Bejic (55.), 0:5 Fabian Bäcker (64.), 1:5 (Handelfmeter/73.).
FV Bad Vilbel - SV Teutonia Staden 4:0 nach Verlängerung (0:0)
Zwei Tage vor dem alles entscheidenden letzten Verbandsliga-Spiel gegen den FC Kalbach musste der FV Bad Vilbel im Finale des Kreispokales Friedberg in Bad Nauheim gegen Kreisoberligist SV Teutonia Staden in die Verlängerung. "Ich habe mehrere Stammspieler geschont und die Formation gewechselt. Es kam vieles zusammen: Der Platz war in keinem guten Zustand, die Hitze und der Gegner hat aufopferungsvoll gekämpft", sagte Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic und fügte hinzu: "Eine Verlängerung wollten wir eigentlich nicht und die hätten wir uns ersparen können. Das war total unnötig". In der Verlängerung setzte sich der Süd-Verbandsligist gegen den wackeren Kreisoberligisten aber noch klar durch. Benjamin Sabic lieferte den "Dosenöffner". Dominik Emmel, Alexander Bauscher und Karim Döring erledigten für Bad Vilbel den Rest. Zuschauer: 450. Tore: 1:0 Benjamin Sabic (94.), 2:0 Dominik Emmel (108.), 3:0 Alexander Bauscher (110.), 4:0 Karim Döring (115./Foulelfmeter).
SG Wolferborn/M/B - Viktoria Nidda 0:6 (0:3)
Der Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd holte den Kreispokal Büdingen und nimmt auch in der kommenden Saison am Hessenpokal teil. In Kefenrod hatten Jonathan Jung, Noah Michel und Robin Sommer schon nach 17 Minuten ein 3:0 gegen den Kreisoberligisten heraus geschossen. Jung, Michel und noch einmal Jung machten das halbe Dutzend für Viktoria Nidda perfekt. Schiedsrichter: Rene Filges (Büdingen). Tore: 0:1 Jonathan Jung (5.), 0:2 Noah Michel (9.), 0:3 Robin Sommer (17.), 0:4 Jonathan Jung (48.), 0:5 Noah Michel (71.), 0:6 Jannik Jung (75.).
1. FC-TSG Königstein - TSV Vatanspor Bad Homburg 2:2 nach Verlängerung, 7:6 im Elfmeterschießen
Der für 18 Uhr geplante Anpfiff des Kreispokal-Finales im Hochtaunus in Köppern verzögerte sich um fast eine Dreiviertelstunde, weil das zuvor ausgetragene Pokal-Finale der Alten Herren in die Verlängerung ging und die Siegerehrung sich auf dem Platz in die Länge zog. "Eine chaotische Organisation und eine traurige Veranstaltung", meinte Vatanspors Trainer und Sportmanager Hüseyin Güven. Damit meinter der Funktionär aber vor allem die überraschende Niederlage des Süd-Verbandsligisten gegen den gegen den Abstieg kämpfenden Gruppenligisten. "Auch wenn es im Elfmeterschießen war, gegen einen solchen durchschnittlichen Gegner darf man nicht verlieren. Das war eine Zumutung, wir haben katastrophal gespielt und uns schlecht präsentiert. Eine beschämende Leistung", polterte Güven. Vito Corrado hatte Königstein mit 1:0 in Führung gebracht, nach dem Ausgleich durch Torjäger Ibrahim Cigdem per Foulelfmeter und dem Führungstor von Mustafa Saniyeoglu schien Vatanspor auf der Siegerstraße zu sein, doch Fatih Celebi Jäger glich mit einem Volleyschuss nach einer Ecke noch aus und erzwang vor 350 Zuschauern die Verlängerung. Cigdem konnte verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen, dass Vatanspor kein Tor mehr gelang, lag aber nicht daran. "Unverständlich und nicht nachvollziehbar. Wir haben die Chance auf die Teilnahme am Hessenpokal einfach liegen lassen. Das ist grauenhaft. Trotzdem Gratulation an Königstein", ärgerte sich Güven. Denn stattdessen startet Königstein nächste Saison im Hessenpokal. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gelang dem Klub aus der Kur- und Burgenstadt ein Pokalsieg. "Das ist für den Verein und die Mannschaft eine Sensation. Taktisch und kämpferisch war das eine tolle Leistung. Die Mannschaft hat ein Riesenpotenzial und sich als jüngste Mannschaft diesen Triumph verdient", freute sich Königsteins Sportlicher Leiter Till Sommerfeld. Auch Trainer Bayram Mechmet war über den Sieg im Elfmeterschießen froh: "Der Sieg ist verdient. Ich freue mich für die Jungs". Am Sonntag zählt es für Königstein am letzten Spieltag der Gruppenliga West, wenn die Truppe bei Meisterschaftsanwärter SV FC Sandzak unbedingt einen Sieg braucht, um die Klasse zu halten. Schiedsrichter: Carlo Faulhaber (Bad Homburg). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Vito Corrado (6.), 1:1 Ibrahim Cigdem (39./Foulelfmeter, 1:2 Mustafa Saniyeoglu (80.), 2:2 Fatih Celebi Jäger (88.). Elfmeterschießen: Stanic, Matovic, Esmatulahi, Jäger, Fay und Özbek für Königstein - Schiffmann, Saniyeoglu, Krieg, Poltzek und Fliess für Vatanspor.