Germania Schwanheim – SV Zeilsheim (Sonntag, 15 Uhr)
Seit nunmehr fünf Spieltagen ist die Germania ohne Niederlage und darf entsprechend mit breiter Brust gegen den Rangfünften antreten. Nichtsdestotrotz findet Schwanheims Trainer Tomas Pelayo, bei dessen Kader sich im Vergleich zum jüngsten Remis in Kinzenbach wohl nichts verändern dürfte, vorab vor allem mahnende Worte: "Das ist natürlich noch einmal ein anderes Kaliber als Kelsterbach. Offensiv ist das vielleicht mit die stärkste Mannschaft in der Klasse. Das wird ein sehr schwieriges Spiel für uns, in dem wir wirklich auf höchstem Niveau spielen müssen, um Paroli bieten zu können.“ Mit einem Punkt, so Pelayo, wäre man bereits zufrieden. "Wir werden aber keine Angst haben vor dem Gegner und versuchen, es Zeilsheim so schwer wie möglich zu machen.“ Auf ein "spannendes Derby“ freut sich SV-Coach Sascha Amstätter, der gegen die Germania ebenfalls keinen Selbstläufer erwartet: "Die sind sehr heimstark und haben gute Fußballer in ihren Reihen. Sie haben gezeigt, dass wenn sie als geschlossene Mannschaft auftreten, sie viele Teams vor Probleme stellen können. Wir kennen Schwanheim aufgrund der Nähe sehr gut und sie uns auch. Von daher wird es keine Geheimnisse geben.“ Wieder mit an Bord wird aus Zeilsheimer Sicht der zuletzt fehlende Top-Goalgetter Leonardo Bianco sein.
FC Eddersheim – TSV Bicken (Sonntag, 15 Uhr)
"Wir sind ganz froh, dass unter der Woche kein Spiel ist, das tut mal ganz gut“, freut sich Erich Rodler (Sportlicher Leiter FC Eddersheim) über die zuletzt unüblichen spielfreien Tage unter der Woche. Nach dem 1:1-Remis beim VfB Marburg pocht der Tabellenführer gegen die Lahn-Dill-Kicker aus Bicken wieder auf einen Dreier. "Wir wollen gegen Bicken schon wieder anfangen zu gewinnen“, macht Rodler deutlich, fügt jedoch warnend hinzu: "In der Liga kann jeder jeden schlagen, man darf da nie zu überheblich sein. Bicken hat ja am Wochenende auch gegen Oberliederbach gewonnen. Wir haben dort letztes Jahr verloren und das ist eine Mannschaft, die auch immer gute Fußballer hat. Wir sind aber so selbstbewusst, dass wir sagen, wir wollen die Punkte schon holen.“
SG Oberliederbach – SSV Langenaubach (Sonntag, 15.30 Uhr)
Die Wunden nach der bitteren Niederlage in Bicken scheint man in Oberliederbach geleckt zu haben. "Uns bleibt ja nichts anderes übrig, als nach vorne zu blicken. Gegen Langenaubach haben wir die nächste Chance. Wir arbeiten natürlich im Training und sind nach wie vor überzeugt, dass wir die Kurve kriegen“, so SGO-Trainer Asad Ahmad, der sich erhofft, dass seine Schützlinge an dem guten 0:0-Unentschieden gegen den VfB Marburg vor zwei Wochen anknüpfen können. Wieder mit am Start wird Stürmer Dennis Leopold sein, der zuletzt an einer Zerrung laborierte. (cn)