Arturo Gonzalez Garcia hört auf

Verbandsliga: Auch Lofink verlässt Bad Soden / Was wird aus Blocher?

30.05.2017

Nach der Saison ist vor der Saison. Kaum war die 0:4-Niederlage gegen den Hünfelder SV zum Abschluss der Spielzeit 2016/17 abgehakt, richteten sich die Augen der Verantwortlichen der SG Bad Soden schon auf die kommende Runde.

Mit dem in 156 Regionalligapartien für Eintracht Frankfurt, Borussia Fulda und SV Wehen Wiesbaden erprobten Kelvin King konnte ein hessenligaerfahrener Trainer (zuletzt Hessenligaabsteiger Rot-Weiß Darmstadt) verpflichtet werden. Dieser weilte am Sonntag allerdings noch nicht bei der Partie in Bad Soden, sondern befand sich auf der Rückreise vom Pokalfinale aus Berlin. In der Sommerpause wird wieder einmal das Murmeltier von der Bornwiese grüßen, ist doch wieder einmal ein Neuanfang oder personeller Umbruch angesagt. Neben den bereits bekannten Abgängen - Tim Mulfinger (Spielertrainer Kressenbach/Ulmbach), Tuna Moaremoglu (Rückzug in die zweite Mannschaft) und Hamza Boutakhrit (Aschaffenburg) werden auch Sandro Lofink, der gegen Hünfeld nicht zum Einsatz kam, und Torhüter Arturo Gonzalez Garcia in der kommenden Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. Lofink wechselt nach Birstein, Gonzalez Garcia tritt ins zweite Glied zurück. Der 36 Jahre alte Spanier ist unter anderem als Torwarttrainer im Juniorenbereich von Eintracht Frankfurt sowie als Scout für seinen Heimatclub FC Sevilla stark eingebunden und soll nach Angaben des Sportlichen Leiters Wladimir Römmich künftig in Soden vorrangig als Torwarttrainer fungieren und im Scoutingbereich eingesetzt werden: „Sein Pass bleibt aber hier in Bad Soden.“ Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Verbleib von Defensivstratege Alexander Blocher, der nach nur einer Saison die Bornwiese wieder verlassen könnte. „Er hat sich beruflich selbstständig gemacht, wohnt in Hanau. Wir wissen nicht, ob er den gleichen Aufwand betreiben kann. Das wird sich in den kommenden Wochen herausstellen“, so Römmich, dem angesichts der zahlreichen Abgänge in den kommenden Wochen wieder viel Arbeit bevorstehen wird, um die Lücken zu schließen. Nach dem 0:4 gegen Hünfeld appellierte Römmich noch einmal an den Ehrgeiz jedes einzelnen Spielers: „Hünfeld war uns ganz klar überlegen. Das zeigt, dass jeder in der Vorbereitung auf die neue Saison einiges tun muss, um besser zu werden.“ Die kommende Runde interessierte am Sonntag aber nur am Rande, da bei einer gemeinsamen Grillfeier die hinter den Erwartungen zurückgebliebene Saison ihren Ausklang fand. rd