Bekommt Amstätter sein Geschenk?

Verbandsliga Mitte: Biebrich in Langenaubach

10.11.2017

Eröffnet wird der kommende Verbandsliga Mitte-Spieltag bereits am Freitagabend mit dem Derby zwischen der SG Oberliederbach und dem FC Eddersheim. Am Sonntag möchte dann unter anderem der FV Biebrich in Langenaubach seinen positiven Trend fortsetzen, während es der SV Zeilsheim mit dem FV Breidenbach zu tun bekommt. Ein dicker Brocken wartet auf den FC Germania Schwanheim, der beim Rangdritten SF/BG Marburg gefragt ist.

SG Oberliederbach - FC Eddersheim (Freitag, 19.30 Uhr)

Für die SG Oberliederbach steht am Freitagabend das erste Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Asad Ahmad auf dem Programm. An der SGO-Seitenlinie agieren fortan Thomas Schlierbach und sein Co-Trainer Maico Rivera, gemeinsam trainierte das Duo bis dato die Kreisoberliga-Mannschaft der Main-Taunusstädter. Trotz einer hohen Anzahl von Ausfällen, die voraussichtlich die Aktivierung des einen oder anderen Reservespielers notwendig machen dürfte, gibt sich Oberliederbachs Sportlicher Leiter Tobias Merz vorab optimistisch: "Wir werden das Spiel auf keinen Fall herschenken. Wir versuchen uns zu wehren und vielleicht gibt es ja eine Überraschung.“ Obwohl der FC Eddersheim formal natürlich als klarer Favorit in den Ring steigt, nimmt derweil der Sportliche Leiter des Tabellenführers, Erich Rodler, die Partie nicht auf die leichte Schulter: "Das ist natürlich ein schönes Derby gegen einen Gegner, gegen den es immer schwere Spiele gibt. Oberliederbach ist gegen Eddersheim immer besonders motiviert. Das wäre so schon schwer geworden, aber nach einem Trainerwechsel werden die sicher noch motivierter sein.“ Personell hat sich bei den Eddersheimern im Vergleich zur Vorwoche nichts verändert.

SSV Langenaubach - FV Biebrich (Sonntag, 15 Uhr)

Seit bereits vier Spieltagen sind die Wiesbadener ungeschlagen. Diese Serie möchte der FVB natürlich auch im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis fortsetzen. FV-Trainer Nazir Saridogan erwartet am Wochenende allerdings keinen Selbstläufer: "Wir haben mit Langenaubach einen sehr zweikampfstarken Gegner vor uns. Die sind zwar im Moment in der unteren Hälfte der Tabelle, allerdings trennen uns lediglich sieben Punkte. Wir werden alles dafür tun, dass wir was Zählbares mitnehmen, wir wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe.“ Weiterhin fehlen werden die beiden Stürmer Orkun Zer und Benjamin Zecovic sowie Defensiv-Akteur Camilo Rivera. Auch Sebastian Bauschke muss diesmal passen.

Viktoria Kelsterbach - FC Dorndorf (Sonntag, 15 Uhr)

Nach einer Durststrecke von sechs Niederlagen in Folge hofft man bei der Viktoria am Sonntag wieder auf ein Erfolgserlebnis. Kelsterbachs Co-Trainer Dominic Machado gibt sich im Vorfeld optimistisch, auch wenn er am Wochenende keinen fußballerischen Gaumenschmaus erwartet: "Das wird natürlich ein sehr zweikampfbetontes Spiel, weil Dorndorf sicher wieder punkten und wir auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will. Dass das ein Leckerbissen wird für die Zuschauer, das kann ich mir nicht vorstellen.“ Gegen Kellerkind FC Dorndorf wieder im Viktoria-Aufgebot stehen werden die zuletzt fehlenden Leo Hasenstab sowie Alexander Müller.

FV Breidenbach - SV Zeilsheim (Sonntag, 15 Uhr)

Seinen 40. Geburtstag feierte SVZ-Trainer Sascha Amstätter am Mittwoch. Auf ein verspätetes Geschenk hofft der Übungsleiter am Sonntag, wenn es gegen Breidenbach zur Sache geht – auch wenn Amstätter vorab warnende Worte formuliert: "Das ist kein Geheimnis, dass Felix Baum ein Ausnahmespieler ist, den es zählt zu neutralisieren. Wenn uns das gelingt, dann ist das schon ein erster Schritt in Richtung Punkte. Wir fahren da auf jeden Fall auch hin, um etwas mitzunehmen.“ Der Kader wird aus Zeilsheimer Sicht wohl vollzählig sein, insbesondere in Sachen Chancenauswertung hofft Sascha Amstätter am Sonntag aber auf eine Leistungssteigerung seiner Schützlinge.

SF/BG Marburg - Germania Schwanheim (Sonntag, 15.30 Uhr)

"Über den Gegner brauchen wir nicht lange reden, das ist eine Mannschaft, die ich persönlich sehr gut kenne. Fußballerisch ist das mit das Beste in der Liga. Das ist definitiv ein starker Gegner“, warnt Germania-Trainer Tomas Pelayo vor den Oberhessen, die ihren starke Eindruck aus der vergangenen Spielzeit auch in diesem Jahr bislang zu bestätigen wussten. In der Tabelle trennen beide Farben immerhin neun Punkte, Marburg konnte in 15 Partien bereits zehnmal als Sieger vom Platz gehen sowie zwei Remis einfahren. "Wenn wir da ein Pünktchen mitnehmen würden, dann wäre ich sehr, sehr zufrieden“, so Pelayo. (cn)