Der Oberkalbacher Torwart Andreas Hillenbrand war aus seinem Kasten dem Ball und einem Uttrichshausener Angreifer entgegengeeilt. Der Zweikampf schien harmlos, die Folgen jedoch zunächst gravierend. Hillenbrand wurde wohl mit dem Stollen im Gesicht getroffen, er trug eine zu nähende Platzwunde und eine Gehirnerschütterung davon. Zudem stürzte er wohl derart unglücklich zu Boden, dass er für eine knappe Minute zunächst auf dem Rücken liegend das Bewusstsein verlor. Erst nach einer fünf Minuten dauernden Unterbrechung konnte Hillenbrand von Mannschaftskollege Matthias Eldner umsorgt und in isolierende Decken gehüllt in die Kabine geführt werden. Das Spiel wurde von Schiedsrichter Manfred Bauer wieder angepfiffen, nachdem Hillenbrand ins Krankenhaus gebracht wurde. Inzwischen ist der Keeper aber wieder auf dem Damm - auch wenn er sich nicht mehr an viel erinnern kann. „Ich bin raus aus dem Tor, hab’ den Ball weggeschlagen. Danach weiß ich nix mehr, erst in der Kabine setzt die Erinnerung wieder ein.“ Es ginge ihm wieder gut, beteuert Hillenbrand. „Der Kiefer tut halt noch ein bisschen weh, die Schulter meines Gegenspielers war eben härter.“ / osl , oi