FV Biebrich – FSV Fernwald 3:3 (0:1)
„Bis auf das Ergebnis stimmt alles. Wir haben über 90 Minuten sehr stark gespielt“, bilanzierte FVB-Coach Nazir Saridogan. Bereits in Halbzeit eins kamen die Wiesbadener dank Christian Kunert und Rikuya Nakamura zu zwei hochkarätigen, jedoch ungenutzten Möglichkeiten. Die ersten 30 Minuten war Biebrich klar die bessere Mannschaft, ehe Fernwalds Kapitän Denis Weinecker zum ersten Nackenschlag aus Sicht der Heimmannschaft ausholte (0:1, 33.). Nach der Pause legte Biebrich noch einmal eine Schippe drauf und münzte gleich die erste Möglichkeit zum Ausgleich (52.) um: Nakamura war nach einer Hereingabe von Julina Gerwalt zur Stelle. Es folgten bis zur 67. Minute zwei starke Konter-Treffer der Landeshauptstädter durch Doppelpacker Kunert, ehe es der FSV doch noch einmal wissen wollte. Mit der Brechstange und vielen hohen Bällen starteten die Mittelhessen die Flucht nach vorne. Erneut Weinecker war es, der mit zwei weiteren Buden im Lager der Saridogan-Elf für Ernüchterung sorgte. „Das Ergebnis ist natürlich bitter, aber das Spiel war schon gut von uns“, so der FVB-Trainer. Schiedsrichter: Vincent Schandry (Königstein). Zuschauer: 110. Tore: 0:1 Denis Weinecker (33.), 1:1 Rikuya Nakamura (52.), 2:1 und 3:1 Christian Kunert (58., 67.), 3:2 und 3:3 Dennis Weinecker (74., 84.).
TuS Dietkirchen – SG Oberliederbach 4:2 (0:2)
„Licht und Schatten. Wir haben eine super erste Hälfte gespielt, wo eigentlich gepasst hat“, meinte SGO-Übungsleiter Thomas Schlierbach nach der vierten Saisonniederlage der Schwarz-Gelben. Tatsächlich präsentierten sich die Gäste anfänglich in guter Verfassung und überzeugte mit einem soliden Umschaltspiel. Steffen Janke (27.) und Niklas Wagner (38.) bescherten ihren Farben zum Pausenpfiff einen komfortablen 2:0-Vorteil, der zu diesem Zeitpunkt durchaus noch höher hätte ausfallen können. Deutlich unvorteilhafter lief es für die SGO in Halbzeit zwei. Nach jeweils individuellen Fehlern von Keeper Steve Wagner, beförderte TuS-Mann Dennis Leukel das Spielgerät binnen 120 Sekunden in die Oberliederbacher Maschen (2:2, 58.). Nach einem vermeintlichen, jedoch nicht geahndeten Foul gelang Marco Müller sogar der Dietkirchener Führungstreffer (67.). Der gleiche Spieler machte in der 80. Minute den Deckel drauf. „Wir haben in der zweiten Hälfte keine wirkliche Struktur mehr gehabt“, analysierte Schlierbach. Schiedsrichter: Carlo Faulhaber (Bad Homburg). Zuschauer: 80. Tore: 0:1 Steffen Janke (27.), 0:2 Niklas Wagner (38.), 1:2 und 2:2 Dennis Leukel (57., 58.), 3:2 und 4:2 Marco Müller (67., 80.).
SV Zeilsheim – TSV Bicken 0:2 (0:1)
Nach vier Siegen in Serie, musste sich der SV Zeilsheim Kellerkind TSV Bicken geschlagen geben. „Wir haben heute keinen guten Tag gehabt. Wir haben nicht die nötigen Lücken gefunden, um zu guten Chancen zu kommen“, erklärte SV-Trainer Sascha Amstätter. Der TSV glänzte mit einer starken und fokussierten Verteidigung, die favorisierten Gäste fanden über 90 Minuten kaum zu nennenswerten Möglichkeiten. Die beste Chance hatte noch Leonardo Bianco in der 70. Minute vom Punkt aus – er lenkte das Leder jedoch lediglich gegen den Pfosten. „Das hat dann heute zur Gesamtsituation gepasst, dass wir die Chance hatten, um noch einmal heranzukommen, und dann den Elfer verschießen“, meinte Amstätter. Bicken war bereits in der 34. Minute nach einem Einwurf durch Finn Schäfer in Führung gegangen, den Endstand besiegelte Hermon Tega nach dem Wiederanpfiff. Schiedsrichter: Simon Wecht (Rimbach). Zuschauer: 120. Tore: 0:1 Finn Schäfer (34.), 0:2 Hermon Tega (56.). Besonderes Vorkommnis: Leonardo Bianco (Zeilsheim) schießt einen Foulelfmeter gegen den Pfosten (70.).
FV Breidenbach – Viktoria Kelsterbach 1:0 (1:0)
Nicht nachlegen nach dem wichtigen 2:0-Erfolg gegen den FSV Braunfeld konnte am Sonntagnachmittag Viktoria Kelsterbach. Insbesondere vor der Pause kam von den Gästen in der Vorwärtsbewegung zu wenig. Symptomatisch für diesen Durchgang aus heimischer Sicht: Leo Hasenstab traf via Foulelfmeter (35.) nur den Pfosten. Acht Minuten zuvor hatte Yanik Berberich die Hausherren nach einem verfehlten Viktoria-Einwurf in Front gebracht. In Halbzeit zwei agierte Kelsterbach etwas bissiger, bekam im gegnerischen Torraum jedoch keine ernsthafen Chancen zustande. „Wir haben viele Fehlpässe gehabt, die Durchschlagskraft nach vorne hat etwas gefehlt. Das ist so das Fazit vom heutigen Spiel“, resümierte Kelsterbachs Co-Trainer Dominic Machado. Schiedsrichter: Sascha Bauer (Obermelsungen). Zuschauer: 60. Tor: 1:0 Yanik Berberich (27.). Besonderes Vorkommnis: Leo Hasenstab (Kelsterbach) schießt einen Foulelfmeter gegen den Pfosten (35.).
Germania Schwanheim – SSV Langenaubach 2:5 (0:1)
Germania Schwanheim muss auch weiterhin auf seinen achten Saisonsieg warten. Gegen Langenaubach setzte es für die Elf von Trainer Tomas Pelayo hingegen die bereits dritte Niederlage aus den vergangen vier Spielen. Damit trennen die Frankfurter nunmehr nur noch sieben Zähler zur Abstiegszone, zumal der TSV Bicken (13.) in Zeilsheim dreifach punktete. Aufgrund eines umstrittenen Handelfemeters von Dreierpacker Sebastian Schneider gingen die Gäste nach 20 Minuten in Führung. Der Germania war der Ausgleich bis zur Pause nicht vergönnt. Nach dem Wiederanpfiff netzte Fabian Pfeifer zum 1:1 (50.), Langenaubachs Luis Stephan antwortete jedoch postwendend (1:2, 52.). Die Tore fielen nun weiterhin im Minutentakt: Zunächst egalisierte Marcel Diaz Aptiev für das Pelayo-Team (55.), ehe SSV-Mann Leon Sonnenberg für erneute Ernüchterung im Germania-Lager sorgte (2:3, 60.). Die Entscheidung brachte schließlich ein Doppelschlag von Gäste-Stürmer Schneider (68., 85.). Doppelt ärgerlich für die Gastgeber: Der spielende Co-Trainer Tarek Fouad sah kurz vor Schluss und nach einem Foulspiel den Roten Karton (86.). Schiedsrichter: Fabian Bierau (Weimar/Lahn). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Sebastian Schneider (20., Handelfmeter), 1:1 Fabian Pfeifer (50.), 1:2 Luis Stephan (52.), 2:2 Marcel Diaz Aptiev (55.), 2:3 Leon Sonnenberg (60.), 2:4 und 2:5 Sebastian Schneider (68., 85.). Rote Karte: Tarek Fouad (86., Schwanheim). (cn)