Bruchköbel holt Punkt gegen Bad Vilbel

Verbandsliga Süd: TSO schlägt Hanau knapp

02.04.2018

Packende Duelle am Ostermontag in der Verbandsliga Süd: Keinen Sieger gab es beim 3:3 zwischen Germania Ober-Roden und Viktoria Urberach. Aber die TSO holte den Dreier gegen den SC 1960 Hanau beim knappen 1:0 (0:0)-Sieg. Der FV Bad Vilbel erzielte bei der SG Bruchköbel nur ein 1:1.

Germania Ober-Roden - FC Viktoria Urberach 3:3 (0:1)

Sechs Tore im Duell zwischen dem Aufsteiger und dem Absteiger. Dreimal gingen die Urberacher in Ober-Roden in Führung, das sollte aber nicht reichen. Am Ende stand ein 3:3-Unentschieden auf dem Zettel und der Germania ist eine Teil-Revanche zur 1:2-Hinspielniederlage geglückt. "Das waren verlorene Punkte. Wir sind immer in Führung gegangen, haben aber viel zu viele Freistöße aus zentraler Position hergeschenkt", urteilte Urberachs Trainer Lars Schmidt. Tatsächlich war es Germanias Nicolai Ermert, der zweimal den Hammer rausholte und mit direkt verwandelten Freistößen aus 20 Metern die Gäste zur Verzweiflung brachte. Schön herausgespielt ein Tor von Tim Kalzu, der von Sinisa Alempic bedient wurde. Alempic selbst hatte auch noch ein Tor auf dem Fuß. "Die Jungs denken, dass es verlorene Punkte sind. Wir sind aber weiter im Rennen", so ein sachlicher Schmidt. Schiedsrichter: Marius Ulbrich. Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Robin Schnitzer (7.), 1:1 Nicolai Ermert (54.), 1:2 Tim Kalzu (65.), 2:2 Sebastian Marweg (76.), 2:3 Tim Kalzu (78.), 3:3 Nicolai Ermert (82.).

SG Bruchköbel - FV Bad Vilbel 1:1 (1:0)

Zur Überraschung aller lag Bruchköbel zur Halbzeit mit 1:0 vorne. Gründe dafür waren Ogün Arslan, der den Tabellenvorletzten in Front geschossen hatte und der Auftritt der Repp-Elf. Selbstbewusst nahm die SG den Kampf gegen den Tabellenzweiten an. "Die haben gut dagegen gehalten und lagen zur Halbzeit verdient mit 1:0 vorne", attestierte Bad Vilbels Coach Amir Mustafic. Überrascht war der Tabellenzweite, dass nicht auf dem Kunstrasenplatz gespielt wurde: "Die haben bis jetzt alles auf dem Kunstrasen gespielt, heute aber den Rasenplatz gewählt. Das war ein richtiger Acker", so Mustafic. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Gäste den Ausgleich durch Nuh Uslu (58.), aber zu mehr sollte es für die Brunnenstädter nicht reichen. Ajdin Maksumic und der eingewechselte Ugur Erdogan hatten noch zwei Hundertprozentige, der Ball sollte aber jeweils nicht den Weg ins Tor finden. "Mit dem Unentschieden müssen wir jetzt leben", sagte Mustafic abschließend. Schiedsrichter: Jeffrey Euchler. Zuschauer: 120. Tore: 1:0 Ogün Arslan (35.), 1:1 Nuh Uslu (58.).

TS Ober-Roden - SC 1960 Hanau 1:0 (0:0)

Die TS Ober-Roden begann druckvoll und früh wurde es schon brenzlig im Hanauer Strafraum. Ein Drehschuss kam aber von Hanaus Semih Aydilek, der sein Ziel knapp verfehlte (9.). Ein Freistoß vom Hanauer Benjamin Braus aus der Ferne ging da schon deutlicher drüber (13.). Die gesamte erste Hälfte verlief aber weitestgehend unspektakulär. Timo Schöppnes Freistoßflanke segelte ungenutzt an Freund und Feind vorbei, da ging`s schon Richtung Halbzeitpfpfiff. Kurz danach nochmal Hanaus Kazuki Takahashi aus 17 Metern, der Ball ging aber knapp drüber. Außer einer Gelben Karte für Hanaus Saba Piranashvili, der kurz darauf durch Kosuke Komiya ersetzt wurde, tat sich auch nach dem Seitenwechsel erst einmal nicht so viel. Torschüsse von Feta Suljic (62.) und Travis Parker (66.) brachten nichts ein. Dann kam doch noch Fahrt ins Spiel. Erst scheiterte Travis Parker per Elfmeter an TSO-Keeper Nikolaos Gkogkos (74.), bevor Feta Suljic mit einem abgefälschten Schuss das 1:0 für den Gastgeber besorgte (83.). "In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gemacht, Ober-Roden hat aber dagegengehalten. Nach unserem verschossenen Elfmeter hingen die Köpfe unten, umso mehr nach dem Gegentor. Wir haben dann auf ein Tor gespielt, es hat aber nichts mehr gebracht", sagte Hanaus sportlicher Leiter Selcuk Sürücü nach der Partie. Schiedsrichter: Timo Hager. Zuschauer: 150. Tor: 1:0 Feta Suljic (83.). Besonderes Vorkommnis: Travis Parker (Hanau) scheitert mit Elfmeter an Nikolaos Gkogkos (74.).