FC Alsbach - FC Bensheim 1:2 (0:1)
"In der ersten Halbzeit sah es eigentlich nach einem typischen Unentschieden aus. Dann haben wir einen leichtfertigen Ballverlust und kassieren daraus das 0:1", beschreibt Alsbachs Trainer Sascha Huy den Gegentreffer. Fabio Hechler sagte artig "Danke" und nahm das Geschenk an. Mit dem Rückstand der Hausherren ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel "haben wir dann unser Glück in langen Bällen gesucht", so Huy. Der Ausgleichstreffer fiel dann aber durch eine Standardsituation. Philipp Ehmig hatte sich den Ball beim Freistoß zurechtgelegt und verwandelte diesen direkt. Entschieden wurde die Partie dann durch einen laut Huy "fragwürdigen Freistoß. Es war dann eine gute Variante von Bensheim." Luca Blüm markierte die erneute Führung für die Gäste knapp zehn Minuten vor dem Ende. Alsbach hatte dann noch eine richtig gute Chance um wieder auszugleichen, doch Marcus Manga Mbou verfehlte mit dem Kopf aus aussichtsreicher Position sein Ziel. Schiedsrichter: Kevin Sürer (SV Staden). Zuschauer: 120. Tore: 0:1 Fabio Hechler (20.), 1:1 Philipp Ehmig (61.), 1:2 Luca Blüm (81.).
Hanauer SC - TS Ober-Roden 1:2 (1:0)
"Wir sind eigentlich gut ins Spiel reingekommen und hatten auch eine richtig gute Chance. Danach hat Hanau die Kontrolle übernommen und auch folgerichtig das 1:0 gemacht", so TS-Coach Daniel Nister. Zunächst vergab Feta Suljic nach Zuspiel von Ali Kazimi eine richtig gute Chance, bevor Hanau besser wurde. Nach 26 Minuten dann der Führungstreffer für die Gastgeber. Nach einer schönen Kombination über Semih Aydilek und Melih Gültekin landete das Leder bei Sercan Demir, der den Ball mit der Brusrt annahm und dann wunderschön aus 16 Metern in die lange Ecke traf. Das war zugleich der Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang schlug dann die Stunde von Feta Suljic, der mit einem Doppelpack das Spiel drehte. Zunächst erzielte er nach einem langen Ball in die Spitze den Ausgleich, bevor er per Strafstoß das 2:1 für die TS erzielte. Der Elfmeter war zumindest fragwürdig. "Ich stand zu weit weg, aber anstelle der Hanauer hätte ich mich auch aufgeregt. Es war wahrscheinlich eine 50:50-Entscheidung", so Nister, dem gefallen hat. Der Sportliche Leiter der Hanauer ging noch einen Schritt weiter: "Das war nie und nimmer ein Elfmeter", so Okan Sari. Zu allem Überfluss wurde den Hanauern auch noch ein Tor von Abdulkadir Okutan zwei Minuten nach dem Elfmeter wegen angeblicher Abseitsstellung zurückgepfiffen, was laut Sari auch "eine Fehlentscheidung" war. "Aber es hilft nichts. Wir haben gerade eine Pechsträhne und müssen uns da selbst wieder rausziehen. Jeder muss jetzt Charakter zeigen. Es bringt nichts, immer zu sagen, dass wir besser waren." Nister hat gefallen, dass "wir in der zweiten Halbzeit als Einheit aufgetreten sind. Wir wussten, dass es schwer wird. Hanau hat starke Einzelspieler. Wir haben als Team dagegengehalten und nach den beiden Siegen zuletzt bin ich mit elf Punkten aus sieben Spielen zufrieden." Schiedsrichter: David Wegmann (DJK/SSG Darmstadt). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Sercan Demir (26.), 1:1, 1:2 Feta Suljic (56., 73.).
SG Bruchköbel - Hanau 93 0:3 (0:2)
Eine klare Angelegenheit war das Derby in Bruchköbel. Zum "Mann des Spiels" avancierte Christian Fischer, der das 1:0 und 3:0 selber erzielte und den zwischenzeitlichen Elfmeter zum zweiten Treffer herausgeholt hatte. "Es war eine klare Sache", beschreibt Hanaus Sportlicher Leiter Giovanni Fallacara, die Partie. "Wir sind sehr zufrieden." Nach einer Freistoßflanke von Patrick Gischewski war Fischer am Fünfmeterraum zur Stelle und besorgte die frühe Führung, die Kahrmann Damar nach einer guten halben Stunde ausbaute. Fischer war zuvor von SGB-Keeper Onur Aydin zu Fall gebracht worden. "Zwischenzeitlich hatten wir eine schwächere Phase in der Bruchköbel besser aufkam. Wirkliche Torchancen hatten sie aber nicht", beschreibt Fallacara die Zeit zwischen den beiden Toren der 93er. Nach dem Pausentee machte Fischer dann den Deckel drauf, als der eingewechselte Ervin Skela - "es war heute das erste Mal, dass alle drei Ex-Profis gemeinsam auf dem Feld standen", freute sich Fallacara über das Zusammenspiel zwischen Skela, Daniyel Cimen und Michael Fink - Sascha Ries mustergültig in den Lauf spielte und dieser quer auf den Doppeltorschützen legte. "Danach haben wir noch einige Torchancen liegen lassen. Aber wir haben elf Punkte und wenn wir unser Nachholspiel gewinnen sind wir einen Punkt hinter der Spitze. Alles ist gut", ist der Sportliche Leiter mit dem bisher erreichten des Aufsteigers sehr zufrieden. Schiedsrichter: Dennis Jantz (1. SC Kohlheck). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Christian Fischer (6.), 0:2 Kahrmann Damar (33., Foulelfmeter), 0:3 Christian Fischer (57.). Gelb-Rote Karte: Ogün Arslan (86., Bruchköbel).
Rot-Weiß Darmstadt - Viktoria Nidda 1:1 (0:0)
"Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen, hatten dann aber in der 20. Minute einen Pfostenschuss. Danach waren wir gut im Spiel und hatten einige gute Möglichkeiten. Auch in der zweiten Halbzeit waren wir zunächst überlegen, bekommen dann aber ein blödes Tor. Danach war es schwierig, weil Nidda mit 'Mann und Maus' verteidigt hat. Der Ausgleich war dann sehr verdient", so Darmstadts Trainer Dominik Lohrer über die Partie. Nach der torlosen ersten Hälfte hatte Andreas Klug nach Wiederbeginn dann Pech, als er nur den Pfosten traf. Das Gegentor für die "Rot-Weißen fiel dann eher kurios. Nach einem eigenen Eckball wurden die Gastgeber zunächst klassisch ausgekontert, konnten aber zwischenzeitlich dreimal klären, verpassten es aber, den Ball wegzuschlagen. Wieder war Nidda im Ballbesitz und traf mit einem Lupfer über Keeper Stefan Scholz hinweg nur die Latte. Von da sprang der Ball auf die Linie, wo sich zwei Darmstädter nicht einig waren, wer den Ball wegschießt und so drückte Noah Michel das Leder schließlich über die Linie. In der Folge warfen die Hausherren alles nach vorne und wurden schließlich durch Klug, der seine Mannschaft immer wieder antrieb, belohnt. Er eroberte den Ball und setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und vollstreckte zum Ausgleich in der Schlussminute. "Grundsätzlich geht das Unentschieden in Ordnung. In der 90. Minute ist es natürlich immer ärgerlich. Nach dem 1:0 haben wir es verpasst, unsere Kontermöglichkeiten zu nutzen. Aber ich bin nicht unzufrieden. Wir haben gegen einen guten Gegner gut gegen den Ball gearbeitet und auch Chancen rausgespielt", konnte Niddas Trainer Carsten Weber gut mit dem Punkt leben. Schiedsrichter: Andre Klein (Kickers Obertshausen). Zuschauer: 160. Tore: 0:1 Noah Michel (68.), 1:1 Andreas Klug (90.).