Rot-Weiß Darmstadt - FC Alsbach 3:3 (1:2)
Nach dem 4:4 gegen Bensheim vor zwei Wochen konnten die Zuschauer von Rot-Weiß Darmstadt heute das nächste torreiche Unentschieden im Darmstädter Waldsportpark bestaunen. Zum "Mann des Spiels auf Seiten der Gastgeber avancierte einmal mehr Christopher Nguyen, der alle drei Treffer erzielte. Los ging es bereits nach elf Minuten, als sich der schnelle Außenstürmer gegen zwei Alsbacher durchsetzte und mit dem Außenrist herrlich in die lange Ecke traf. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und drehten das Spiel durch Treffer von Joachim Fricker und Alexis Bonias noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel waren dann wieder die Gastgeber am Drücker und kamen durch Nguyen zum Ausgleich. Alvano Kröh hatte durchgesteckt und Nguyen blieb eiskalt. Eine Viertelstunde vor Schluss krönte der Außenstürmer seine gute Leistung dann mit seinem dritten Streich, doch Alsbach schlug in Person von Ferhat Türkyilmaz erneut zurück (82.). Zwei Minuten vor dem Ende hatten die Rot-Weißen dann die große Chance zum "Lucky Punch", doch Gordon Haeder scheiterte nach Doppelpass mit Nguyen an Nikolas Bonias im Kasten des FCA und so trennten sich beide Teams mit dem 3:3./db Schiedsrichter: Carlo Faulhaber (DJK Bad Homburg). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Christopher Nguyen (11.), 1:1 Joachim Fricker (32.), 1:2 Alexis Bonias (43.), 2:2 und 3:2 Christopher Nguyen (55., 72.), 3:3 Ferhat Türkyilmaz (82.).
SG Rot-Weiss Frankfurt II - SC 1960 Hanau 0:2 (0:0)
Die Gastgeber machten bei nasskalter Witterung auf dem kleinen Kunstrasenplatz mal wieder ein gutes Spiel, standen aber am Ende auch wegen der mangelhaften Chancenverwertung mit leeren Händen da. Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der die "Roten" auf Augenhöhe agierten, hatten Patrick Gürser und Filip Vlahov Pech mit Aluminiumtreffern. Durch zwei Unachtsamkeiten im Defensivverhalten kassierte das Team von Trainer Hicham Tahrioui im zweiten Abschnitt beide Gegentreffer. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind aber nicht kaltschnäuzig vor dem Tor aufgetreten", monierte Rot-Weiss-Kapitän Patrick Gürser. In eine ähnliche Kerbe schlug Trainer Hicham Tahrioui: "Wir haben 1960 aus dem Spiel keine Chance zugelassen und ihren Spielfluss unterbunden". Die Gäste gingen nach 71 Minuten nach einem Doppelpass zwischen Kaan Köksal und dem Japaner Yuya Fujiura mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Trevis Parker machte ausgerechnet der "Ex-Rote" Sercan Demir mit einem Fernschuss alles klar. Auch 1960-Trainer Antonio Abbruzzese erkannte die gute Leistung der Hausherren an: "Es war das erwartete große Stück Arbeit. Wir mussten gegensteuern, weil das Spiel zwischenzeitlich auf der Kippe stand. Es war aber insgesamt ein gelungener Auftritt von uns"./pac Schiedsrichter: Patrick Glaser (Wiesbaden). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Yuya Fujiura (71.), 0:2 Sercan Demir (78.).
Viktoria Urberach - SV FC Sandzak 4:4 (2:1)
In einer verrückten Begegnung im Urberacher Waldstadion sahen die rund 100 Besucher acht Tore, davon vier in der dramatischen Schlussphase. "Das war vogelwild", meinte dazu Urberachs Co-Trainer Marco Saul. In der ersten Halbzeit schaffte es der Hessenliga-Absteiger auf dem nassen Rasenplatz, die Räume eng zu halten. Das 1:0 durch Patryk Czerwinski hatte Adnan Sejdovic ausgeglichen. Mit einer 2:1-Führung durch Giuseppe Serra gingen die Gastgeber in die Halbzeit. "Ohne spielerische Glanzpunkte zu setzen", wie Saul einräumte. Nach dem Seitenwechsel konnte sich die Frankfurter Balkan-Formation besser in Szene setzen und die Pajic-Elf war nach dem 2:2 durch Murat Sejdovic besser im Spiel. So richtig turbulent wurde es aber ab der 88. Minute: Sandzak schien das Spiel nach dem 3:2 von Aleksandar Mastilovic für sich entschieden zu haben, doch in der 90. Minute holte SV FC-Torhüter Elvis Nurkovic den Urberacher Tom Niegisch von den Beinen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Czerwinski zum 3:3. Aber damit nicht genug: In der Nachspielzeit ging das Wechselbad der Gefühle weiter. Dino Cakovic ließ Sandzak mit dem 4:3 wieder jubeln, aber Andre Schneider hielt eine Minute später den Punkt für Urberach fest. "Es ist eine gerechte Punkteteilung. Wir haben in der Schlussphase zwei Mal Charakter gezeigt. Dennoch sind 4 Gegentore daheim viel zu viel", lautete das Fazit von Saul nach der turbulenten Torfolge./pac Schiedsrichter: Maximilian Rother (Griesheim). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Patryk Czerwinski (22.), 1:1 Adnan Sejdovic (25.), 2:1 Giuseppe Serra (29.), 2:2 Murat Sejdovic (50.), 2:3 Aleksandar Mastilovic (88.), 3:3 Patryk Czerwinski (90., Foulelfmeter), 3:4 Dino Cakovic (90.+2), 4:4 Andre Schneider (90.+3).