FFV Sportfreunde 04 - Concordia Eschersheim 3:1 (1:1)
[link url=http://torgranate-rhein-main.de/artikel/sportfreunde-mit-sieg-zur-meisterfeier/ text=Die Begegnung fand bereits am Freitagabend statt. Siehe Extra-Bericht!]
FC Tempo - SC Weiss-Blau 3:1 (1:0)
Für beide Teams geht es zum Saisonende hin nur noch um das Prestige. "Wir hatten mehr vom Spiel und konnten unsere Torchancen besser nutzen. Mit der geschlossenen Mannschaftsleistung bin ich zufrieden", konstatierte Tempos Co-Trainer Miroslav Marinkovic. Stefan Njegic hatte die Serben vor der Halbzeit durch einen Konter mit 1:0 in Führung gebracht. Goran Grijak und Mato Mirkov Papic nach einem Fehlpass von Benz erhöhten für die Balkan-Formation auf 3:0, bevor Michael Metzger in der Nachspielzeit den Ehrentreffer für die Gäste von den Sandhöfer Wiesen erzielte. Tempo hatte das Hinspiel zweistellig mit 1:10 verloren und sich einiges vorgenommen. "Da hatten wir noch etwas gut zu machen", so Marinkovic über sein Team, das in der Tabelle bis auf einen Punkt an Weiss-Blau herankam. Gästetrainer Rene Möbus zog folgendes Fazit: "Das Spiel war symbolisch für die Saison. Wir haben es verpasst, unsere zahlreichen gut herausgespielten Möglichkeiten zu nutzen und Tempo war gnadenlos effektiv. Unser Tor kam zu spät". Tempo-Torhüter Vladan Grbovic verdiente sich mit sensationellen Paraden die Bestnote. "So etwas habe ich in der Liga selten gesehen", lobte der gelernte Torhüter Möbus und fügte hinzu: "Wir haben gegen eine der besten Rückrundenmannschaften verloren und dennoch gut mitgehalten und sogar Feldvorteile hatten". Schiedsrichter: Benedikt Bruns (Aschaffenburg). Zuschauer: 80. Tore: 1:0 Stefan Njegic (18.), 2:0 Goran Grijak (59.), 3:0 Mato Mirkov Papic (74.), 3:1 Michael Metzger (90./+1).
BSC SW 19 - 1. FC 02 Rödelheim 4:2 (2:2)
Momentan steht der BSC noch auf dem Relegationsplatz, der Aufsteiger könnte aber auch der dritte Direktabsteiger sein. Das gleiche blüht auch den Rödelheimern, die selbst im Falle von nur zwei Absteigern in die Relegation rutschen könnten. Bei vermehrtem Abstieg aus der Gruppenliga droht auch dem RFC der Super-Gau. Denn beide Vereine haben eines gemeinsam: Sie haben im Gegensatz zu den anderen Konkurrenten nur noch ein Spiel im Ärmel. Der BSC ist am vorletzten Spieltag spielfrei, Rödelheim am letzten und muss noch beim Meister FFV Sportfreunde antreten. Um so ärgerlicher aus Sicht der Gäste, dass die Rödelheimer die 2:0-Führung durch Niklas Vogt und David Barocci noch kläglich verspielten. Noch vor dem Seitenwechsel glich nämlich der BSC aus. Nach einem Freistoß von Maik Wagner verwertete Jakir Ahmid den Abpraller zum 1:2, Alzemin Aljusevic egalisierte mit einem strammen Schuss zum 2:2. In der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren den längeren Atem und gingen nach einer Ecke von Wagner per Kopfball durch Spielertrainer Selim Aljusevic mit 3:2 in Führung. Dawit Demeke bestätigte seine gute Form und besorgte den Endstand zum 4:2 nach einem Doppelpass zwischen Ringheim und Aljusevic. "Rödelheim hat sich nur auf Konter beschränkt. Wir hatten die richtige Einstellung und haben die Köpfe nicht hängen lassen. Rödelheim wollte nur zerstören, wir haben den Ball zirkulieren lassen", resümierte BSC-Spielertrainer Selim Aljusevic. Seinem Team bleibt jetzt nur noch das Endspiel gegen den FC Kalbach II in zwei Wochen, um den direkten Wiederabstieg in die Kreisliga A zu verhindern. Schiedsrichter: Mark-Daniel Schöffler (Langen). Zuschauer: 80. Tore: 0:1 Niklas Vogt (28.), 0:2 David Barocci (36.), 1:2 Jakir Ahmed (38.), 2:2 Alzemin Aljusevic (45.), 3:2 Selim Aljusevic (62.), 4:2 Dawit Demeke (77.).
TSG 51 - SV Viktoria Preußen 3:3 (0:2)
Turbulent ging es zwar zu an der Niedwiesenstraße, spielerisch war die Partie bei strömendem Regen auf dem Hartplatz aber keine Augenweide. Die Gäste von der Hügelstraße befanden sich nach einer Bogenlampe von Denis Kitanoski und einem Abstauber von Mohamed Mamay zur Halbzeit mit einer 2:0-Führung auf der Siegerstraße. Doch Spielertrainer Patrick Dorrmann verkürzte für die TSG 51 mit einem Schuss in den Winkel direkt nach dem Seitenwechsel auf 1:2. Bei einem Freistoß von Benedikt Burger unterlief dem "Preußen" Kofi Darko Wilson per Kopf ein Eigentor und egalisierte den Spielstand auf 2:2. Pascal Hubbuch brachte die 51er dann sogar mit 3:2 nach vorne. Doch für Diskussionsstoff sorgte der Ausgleich zum 3:3-Endstand. Nach einem Freistoß von Hassan Taadou aus dem Halbfeld gelang Wilson ein sogenanntes "Phantomtor". "Zu 99,9 Prozent war der Ball nicht hinter der Linie. Der Schiedsrichter stand an der Mittellinie", berichtete Patrick Dorrmann, der Spielertrainer der TSG 51. Auch Gästecoach Ramzi Kallel sah den Ball nicht unbedingt im Tor: "Aus unserer Sicht konnten wir das nicht sehen". Nach minutenlangen Diskussionen wurde der Treffer schließlich gegeben, der den Endstand bedeutete. Die Gastgeber reklamierten in der 89. Minute vehement einen Elfmeter an Benedikt Burger. "Wir haben das Spiel mit einer überragenden Moral gedreht und noch ärgerlicherweise Remis gespielt. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir mit einem Sieg bei Concordia Eschersheim den Klassenerhalt perfekt machen", ist Dorrmann weiter optimistisch. Denn im Gegensatz zu den Konkurrenten BSC und Rödelheim haben die 51er noch zwei Spiele zu absolvieren. Unzufrieden zeigte sich dagegen Gästecoach Ramzi Kallel: "Wir schenken zu viele punkte her. Das Remis ist zwar gerecht, aber das Spiel hatte außer den Toren keine Höhepunkte. Es gab nur lange Bälle. Das hatte nichts mit Fußball zu tun, weil es fast nur Spielunterbrechungen ab. Die Netto-Spielzeit betrug nur sechs bis acht Minuten". Schiedsrichter: Göksel Sayalioglu (Oppenheim). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Denis Kitanoski (35.), 0:2 Mohamed Mamay (40.), 1:2 Patrick Dorrmann (47.), 2:2 Kofi Darko Wilson (58.), 3:2 Pascal Hubbuch (70.), 3:3 Kofi Darko Wilson (80.).
FV 1920 Hausen - Spvgg. 03 Fechenheim 4:2 (2:1)
[link url=http://torgranate-rhein-main.de/artikel/tolga-kocak-hievt-hausen-wieder-auf-rang-zwei/ text=Siehe Extra-Bericht!]
SV 07 Heddernheim - SV Griesheim Tarik 3:2 (1:2)
Heddernheim kann nach diesem Sieg noch einmal den Taschenrechner auspacken und hält sich eine kleine Option auf den Klassenerhalt über die Relegationsrunde offen. Dazu benötigt die Mannschaft von Trainer Andreas Berggold noch zwei Siege in Fechenheim und gegen Weiss-Blau. Der BSC müsste sein letztes Saisonspiel gegen den FC Kalbach II verlieren, dann würde der SVH aufgrund des direkten Vergleiches vor dem Rosegger-Klub landen. Doch auch der direkte Klassenerhalt ist noch möglich. Holen der BSC und die TSG 51 keinen Punkt mehr und Heddernheim noch sechs, wären alle drei Teams punktgleich. Die zu bildende Extra-Tabelle würden die Grün-Weißen anführen. All diese Rechenspiele wären aber Makulatur, wenn neben Germania Enkheim noch ein zweiter Vertreter aus der Gruppenliga in die Kreisoberliga absteigen würde. Vor nur noch 55 Zuschauern war Griesheim Tarik zunächst klar überlegen und ging durch Anas Amjahid mit 1:0 in Führung, der den Ball in den Winkel zirkelte. Während des kräftigen Regenschauers erhöhte Fikri El Haj Ali per Kopfball nach Freistoß von Amjahid auf 2:0. Erst nach dem Rückstand bäumten sich die Gastgeber gegen den drohenden Abstieg auf. Philipp Emmerichs gelang der Anschlusstreffer und dann verwandelte SVH-Kapitän Philipp Siegel einen Foulelfmeter direkt nach der Halbzeit zum 2:2. Siegel war es vorbehalten, sieben Minuten später mit einem Traumtor den 3:2-Siegtreffer zu markieren. Einen indirekten Freistoß bekam der Innenverteidiger quer gelegt und traf aus 30 Metern genau in den Winkel. Die Gastgeber vergaben danach zahlreiche Konterchancen, Emmerichs traf den Pfosten. Obwohl der Griesheimer Oussena Ayad mit Gelb-Rot vom Platz musste, blieb es spannend bis zum Ende. Mit dem eingewechselten Rückkehrer Patrick Wüst verteidigte Heddernheim den Sieg. Torhüter Marcin Czukiewicz hielt den Dreier mit seiner Parade gegen Kabbouch fest. In der Nachspielzeit sah der Griesheimer Kadir Sarikaya ebenfalls Gelb-Rot. "Wir hatten zu wenig Tempo drin und haben deswegen das Spiel aus der Hand gegeben. Wir haben zu wenig gemacht und so das Spiel auf die leichte Schulter genommen", resümierte Griesheim Tariks Trainer Hamza Azaoum. SVH-Trainer Andreas Berggold war zufrieden: "Wir haben uns in der ersten Halbzeit stellenweise vorführen lassen und sind nicht aufgetreten wie im Abstiegskampf. Starke 15 Minuten haben uns dann gereicht, um die Hoffnung nicht sterben zu lassen". Schiedsrichter: Marc-Tobias Knöchner (Mainz-Kastel). Zuschauer: 55. Tore: 0:1 Anas Amjahid (10.), 0:2 Fikri El Haj Ali (35.), 1:2 Philipp Emmerichs (41.), 2:2 und 3:2 Philipp Siegel (48./Foulelfmeter, 55.). Gelb-Rote Karten: Oussena Ayad (69.), Kadir Sarikaya (90./+3), beide Griesheim Tarik.
SG Westend - TuS Makkabi 3:2 (1:0)
[link url=http://torgranate-rhein-main.de/artikel/petar-sabljic-setzt-den-lucky-punch/ text=Siehe Extra-Bericht!]
VfR Bockenheim - FC Kalbach II 2:1 (1:0)
Die Siegesserie von Schlusslicht Bockenheim kommt zu spät. Der Abstieg in die Kreisliga A Nordwest steht für den VfR trotz des dritten Dreiers in Folge definitiv fest. Robin Felling brachte die Bockenheimer nach einem Freistoß von Sina Shakouri mit 1.0 in Führung. FCK-Torjäger Lukas Höll egalisierte für die Verbandsliga-Reserve, bevor Marco Müller der Siegtreffer für den Tabellenletzten gelang. "Das war eine gelungene Leistung. Ich bin zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Wir haben das Spiel dominiert und kontrolliert. Zudem hatten wir mehr Ballbesitz. Die zweite Hälfte waren wir nicht mehr so konsequent, haben den Sieg aber gut über die Zeit bekommen", fasste VfR-Trainer Taner Yalcin zusammen. Etwas anders analysierte FCK-Trainer Karol Drynda die 90 Minuten: "Der Gegner hat aus wenig viel gemacht. Wir hatten viele Chancen und haben nach dem 2:1 nur noch auf ein Tor gespielt und zwar auf das von Bockenheim". Der Kalbacher Trainer bedauerte, dass Höll ein "klares Tor aberkannt wurde. Keine Ahnung, warum da abgepfiffen wurde. Außerdem wurde ein Abschluss von Erkan Beyazal von der Linie gekratzt. Es war ein gebrauchter Tag, alles lief gegen uns". In der Nachspielzeit wurden die Kalbacher Lukas Höll und Mohammed Brissa wegen Reklamierens mit der Ampelkarte vom Platz gestellt. Schiedsrichter: Idris Yagci (Mainz). Zuschauer: 50. Tore: 1:0 Robin Felling (31.), 1:1 Lukas Höll (60.), 2:1 Marco Müller (63.). Gelb-Rote Karten: Lukas Höll (90./+1), Mohammed Brissa (90./+1), beide Kalbach II.