Oliver Bartosik bei FT und Teutonia

Der doppelte Torwarttrainer wünscht sich ein 0:0

06.05.2022

Gruppenliga-Tabellenführer SG Bronnzell kann gegen die Spvgg. Hosenfeld (Samstag, 15 Uhr) den Vorsprung auf die spielfreie SG Eiterfeld/Leimbach auf fünf Punkte ausbauen. Dahinter steigt bereits heute Abend ein interessantes Duell um Platz drei.

Wenn sich FT Fulda und der SV Großenlüder um 19.30 Uhr begegnen, wird einer ganz genau hinschauen: Oliver Bartosik. Der 50-Jährige ist Torwarttrainer bei beiden Vereinen – bei FT in der dritten Saison, in Großenlüder neben Marko Ziegler seit vier Jahren. „Bei FT war ich vor 20 Jahren fünf Spielzeiten lang aktiv, bin dort aufgrund vieler toller Menschen mit dem Herzen hängengeblieben. Die Teutonia ist mein Heimatverein“, sagt der in Lüder lebende Fan des 1. FC Köln. Im direkten Aufeinandertreffen beider Vereine hält sich Bartosik entsprechend neutral: „Ich hoffe ganz loyal auf ein Unentschieden. So ein 0:0 sehe ich als Zuschauer zwar nicht gerne, aber wenn beide Torhüter gute Szenen hätten, wäre das eine schöne Bestätigung.“ Mit den Bilanzen „seiner“ Keeper kann der Torwarttrainer jedenfalls gut leben. FT-Schlussmann Sebastian Hüter kassierte in den drei Spielen des neuen Jahres keinen einzigen Gegentreffer, in Großenlüder vertraten Julian Eidmann und Dennis Dietrich den gesperrten Stammtorhüter Marvin Mohr bravourös. „Dennis und Julian wechseln sich ab und sind zwei altgediente, super Torhüter. Marvin gehört die Zukunft, er ist für sein junges Alter klasse entwickelt“, sagt Bartosik, der ergänzt: „Beide Teams und Trainer können gut miteinander, da wird die dritte Halbzeit sicher schön.“

Jürgen Krawczyk bleibt Optimist

In der Abstiegsrunde sah es für den RSV Petersberg nach zwei Siegen zum Start richtig gut aus. Nach Pleiten bei Gundhelm/Hutten (3:4) und Oberzell/Züntersbach (2:3) haben die Petersberger nun aber sechs Punkte Rückstand – und kämpfen bei Kressenbach/Ulmbach (Sonntag, 15.30 Uhr) dafür, endlich mal wieder eine Schlüchterner Mannschaft zu besiegen. Das gelang unter Trainer Jürgen Krawczyk in zwölf Versuchen seit 2018 nur ein einziges Mal. „Das Toreschießen war zuletzt nicht das Problem, aber wir hatten Probleme mit den langen Bällen auf Spieler wie Benedikt Kreß oder die Ankerts. Diese Leute können dich an einem guten Tag alleine erschießen“, weiß Krawczyk, der angesichts der anschließenden vier Heimspiele weiter Optimist bleibt. Genauso wie die Mannschaft, die mit hoher Beteiligung am Training teilnimmt. „Das Team hat die Qualität und glaubt an sich“, unterstreicht Krawczyk und denkt unter anderem an Karlo Vidovic, der zu Hünfeld wechselt. „Da habe ich schon nach dem ersten Training erkannt, dass er nicht lange bleiben wird.“