"Der Kontakt nach Rommerz kam durch Ingo zustande. Er hatte schon gesagt, dass er aufhören will und gemeint, ich wäre als Nachfolger der richtige Mann", erklärt Sancho Gonzalez, der auch weiter auf Jökels Unterstützung zählen kann. Der langjährige Trainer soll dem Rommerzer Vorstand auch nach der Saison mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei der SG trifft Sancho Gonzalez auf fünf, sechs Spieler, die er schon als Junioren-Coach des damaligen Vereins JFV Monte Kali trainierte. "Rommerz hat eine sehr junge Mannschaft, das macht die Aufgabe so reizvoll. Ich hatte auch zuvor einige Anfragen, gerade aus dem Schlüchterner Raum. Das Gesamtpaket in Rommerz hat mich aber letztlich überzeugt", so der in Neuhof lebende Übungsleiter. Und auch sein Schwager riet ihm zu dem Schritt. FT Fuldas Trainer Romeo Andrijasevic, den Sancho Gonzalez bei den Turnern bis zum Saisonende als Betreuer unterstützt. "Romeo ist einer der besten Taktiker im Raum Fulda. Ich habe in den anderthalb Jahren bei FT alles aufgesaugt und viel gelernt", erklärt der 46-Jährige. Deswegen verlässt er den ältesten Fuldaer Fußballverein auch mit einem weinenden Auge - alleine deshalb schon, weil sein Sohn noch dort spielt. Im kommenden Jahr könnte Sancho Gonzalez aber - so wie sein Schwager - einen Kreisoberligisten trainieren. Schließlich steht Rommerz in der A-Liga Fulda richtig gut da, nur das schlechtere Torverhältnis verhinderte die Wintermeisterschaft. "Sollte der Aufstieg klappen, würde sich sicher keiner wehren. Das ist aber nicht das vorrangige Ziel. Zunächst einmal wollen wir als Verein gesund wachsen", erklärt der künftige Trainer. "Die junge Mannschaft soll sich weiterentwickeln, sodass wir uns in den oberen Tabellenregionen der A-Liga etablieren können."