Denn obwohl Steinbach in 2018 erst einen Punkt – beim 0:0 in Lohfelden – holte, gibt es eine Mannschaft, die eine noch schlechtere Bilanz mit sich herumschleppt: Viktoria Griesheim. Acht Spiele, null Punkte, 5:34 Tore. Das letzte geschossene Tor liegt 454 Minuten zurück. Der Grund ist offensichtlich: Als Steinbach im Hinspiel einen Punkt aus Griesheim mitnahm, bildeten Yves Böttler und Pascal Stork noch das erfolgreichste Angriffsduo der Liga. Böttler versucht sich mittlerweile mehr schlecht als recht beim Meister in spe, Hessen Dreieich, Stork fehlte monatelang wegen einer Verletzung, meldet sich nun aber pünktlich in der Saisonendphase zurück. Sowohl Steinbach als auch Griesheim dürfen also die Personalmisere als größten Minuspunkt im neuen Jahr anführen, allerdings hat die Viktoria ob der guten Hinrunde und der wenigen Absteiger noch beste Chancen auf den Klassenerhalt, muss dafür aber wohl Zählbares aus dem Mühlengrund mitnehmen. „Ich würde mich für die Jungs freuen, wenn sie sich noch einmal mit einem Sieg belohnen würden“, sagt SVS-Trainer Petr Paliatka, der weit davon entfernt ist, auch nur irgendjemandem einen Vorwurf zu unterbreiten. Kirche Ristevski ist wieder spielberechtigt, dafür fehlt Andre Herr wegen einer Rotsperre.