„Ich weiß ja schon, was wir können, deshalb bin ich jetzt nicht so sehr überrascht über unseren Auftakt“, erklärt Lauters Trainer Sebastian Schmidt, der aber betont, „dass wir mit unserer Punkteausbeute sehr zufrieden sind. Und wenn sie mir vor der Saison einer angeboten hätte, hätte ich das so unterschrieben.“ Dabei hat die Spielgemeinschaft immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen, ständig verändert sich die erste Elf. „Ich muss schon teilweise improvisieren, das zeigt sich ja auch am Beispiel von Mike Tron. Er ist eigentlich Feldspieler, muss aber gerade ins Tor. Er macht seine Sache riesig, da kann sich der Stammtorwart warm anziehen, wenn er wieder fit ist“, lobt Schmidt, der sich über ein extrem starkes Kollektiv freut. Dennoch backt man beim Vogelsberger Verein kleine Brötchen: „Wir haben auch letztes Jahr eine ganz gute Hinrunde gespielt, mussten nach der Winterpause aber nach unten schauen. Das wollen wir unbedingt vermeiden“, betont der 39-Jährige, der stattdessen eine völlig sorgenfreie Runde spielen möchte. Am Wochenende kommt es derweil zum „kleinen Derby“ gegen die SG Schlitzerland, die ebenfalls mit 16 Punkten in die Saison gestartet ist: „Dennoch ist Johannesberg als Gruppenliga-Absteiger Favorit. Es ist immer schön gewesen, gegen Schlitzerland zu spielen, wir wollen mindestens einen Punkt einfahren. Und vielleicht klappt ja sogar mehr.“ Ein völlig anderes Duell erwartet dagegen die Zuschauer in Burghaun (Freitag, 18.30 Uhr), wenn das Schlusslicht den Drittletzten Ulstertal empfängt. Während die Rot-Weißen noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto haben, haben die Rhöner erst einmal gewonnen. Die Spielgemeinschaft aus Tann und Lahrbach ist dann am Sonntag (15 Uhr) gleich nochmal im Einsatz, der SV Hofbieber ist zu Gast.