Kickers Obertshausen – Germania Klein-Krotzenburg ( Samstag,15 Uhr)
Wie Seligenstadt hofft auch Klein-Krotzenburg noch auf den Sprung auf Platz fünf. "Das wäre schön und sieht in der Endtabelle einfach besser aus“, so Germania-Coach Wolfgang Kaufmann. In Obertshausen steigt zum letzten Spieltag das Duell zweier Aufsteiger. "Wir haben schon einiges zusammen erlebt, waren zusammen in der Kreisoberliga, sind zusammen aufgestiegen. Jetzt hat Obertshausen die etwas bessere Runde gespielt und ich glaube, es kann ein offenes Spiel werden", so Kaufmann weiter. Wie auch zuletzt wird die Germania wieder mit einer Rumpftruppe antreten, zu den Spielern, die bereits ausfielen, gesellen sich nun auch Tim Zeiger und Christopher Herth. Auch deshalb ist Kaufmann froh, "wenn die Saison vorbei ist. Es ist eine kurze Sommerpause und jeder sollte mal durchatmen“.
JSK Rodgau – Hanauer FC 93 ( Samstag, 17 Uhr)
Als "Schaulaufen“ bezeichnet Hanaus Sportlicher Leiter Giovanni Fallacara die letzte Partie beim JSK Rodgau. Der Meister und Aufsteiger steht vor einem sportlich "absolut bedeutungslosen Spiel“, hat sich aber ein Ziel gesetzt: "Zwischenzeitlich hatte Rodgau neun Punkte Vorsprung vor uns. Jetzt haben wir die Chance, die Runde mit zehn Punkten vor Rodgau abzuschließen. Das wäre eine schöne letzte Schlagzeile“. Nach dem Spiel fahren die Hanauer per Bus direkt nach Frankfurt. Dann geht es zum Italiener und anschließend wird die Meisterschaft in einem Frankfurter Club gefeiert. Ervin Skela wird in Rodgau nicht dabei sein. Der Ex-Profi weilt in Berlin beim DFB-Pokalfinale der Frankfurter Eintracht gegen Borussia Dortmund und wurde von den Frankfurtern eingeladen.
Viktoria Nidda – SG Rosenhöhe Offenbach (Samstag, 17 Uhr)
Erst am vorletzten Spieltag sicherte die Rosenhöhe durch einen Erfolg gegen Absteiger Mühlheim den Klassenerhalt. Nidda steht auf Rang zwei und hat die Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga vor sich. "Einige unserer Jungs werden aufgrund einer Hochzeit fehlen. Dennoch versuchen wir, die bestmögliche Mannschaft zu stellen“, so Rosenhöhes Sprecher Tim Kleinschmidt, der ergänzt: "Im letzten Spiel lassen wir die Saison ausklingen, deshalb wollen wir uns nicht weh tun“.
SV Somborn – FC Hochstadt ( Samstag, 17 Uhr)
Als Tabellensiebter hat Hochstadt noch die Möglichkeit auf Platz fünf, 50 Punkte hat der FC auf dem Konto. Doch auch Seligenstadt (48) und Klein-Krotzenburg (51) haben sich dieses Ziel gesteckt. Somborn steckte in den vergangenen Partien den Kopf aus der Schlinge und verhinderte den Abstieg. Mit 40 Punkten steht der SV neun Zähler vor dem ersten Abstiegsrang auf Platz zehn, könnte bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Türk Gücü Hanau auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern.
SV Pfaffenhausen – VFR Wenings ( Samstag, 17 Uhr)
Duell der Absteiger. Während sich Wenings bereits früh mit dem Gang in die Kreisoberliga abfand, kämpfte Pfaffenhausen beinahe bis zuletzt um den Verbleib. Spätestens das Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen Dietzenbach besiegelte dann aber den Abstieg. Beide werden sich gebührend verabschieden wollen, um kommende Saison neu anzugreifen.
FC Dietzenbach – Türk Gücü Hanau ( Samstag, 17 Uhr)
"Die Luft ist raus“, gibt Türk Gücü-Sprecher Alim Katilmis zu. Für beide Teams geht es um nichts mehr, beide haben den Klassenerhalt in trockenen Tüchern. "Es ist kein Endspiel mehr gegen den Abstieg, aber wir nutzen das, um für das Finale im Rhythmus zu bleiben“, verweist Katilmis auf das Kreispokalfinale seiner Mannschaft gegen Germania Niederrodenbach am 5. Juni. Dennoch stellt er klar, dass natürlich jeder drei Punkte einfahren will, um die Runde positiv abzuschließen. Autor: Valentin Schwing