Fröhlich übernahm das Team im September 2014 und führte es zur zweiten Hessenmeisterschaft der Vereinsgeschichte. Auf einen Aufstieg in die Regionalliga verzichtete der Verein im Sommer allerdings aufgrund eines anstehendes Umbruchs im Team. In der laufenden Spielzeit führt Gläserzell erneut die Tabelle der Hessenliga an und ist punktgleich mit Verfolger Bornheim. "Es hat private und berufliche Gründe", erklärt Fröhlich, der ausführt: "In den vergangenen zwei Jahren hat mein Privatleben aufgrund des großen zeitlichen Aufwandes gelitten, sodass ich mich dazu entschieden habe, mein Amt im Sommer niederzulegen." Wie es für Fröhlich im Sommer weitergeht, ist derzeit noch unklar. "Derzeit tendiere ich eher zu einer Pause, auch aufgrund meiner Tätigkeit als Schiedsrichter. Endgültig entschieden habe ich mich aber noch nicht", sagt der Erfolgscoach. Verabschieden will er sich am liebsten mit der zweiten Hessenmeisterschaft in Folge. "Das wäre natürlich ein Traum. Mein vorrangiges Ziel ist es aber, die Mannschaft wieder auf das Niveau zu führen, auf dem wir vor der Winterpause waren", erklärt Fröhlich, der sich sicher ist, "dass mein Nachfolger eine junge, intakte Mannschaft vorfinden wird, die jede Menge Potenzial besitzt und noch nicht am Ende ihrer Entwicklung ist." Wer die Nachfolge allerdings antreten wird, ist derzeit noch unklar. Als möglicher Kandidat wird unter anderem Payam Najmi, aktuell Trainer bei Ligakonkurrent Rückers, gehandelt. "Was meine Zukunft betrifft, gibt es noch nichts spruchreifes zu vermelden", sagt Najmi auf Nachfrage.