Gören denkt schon an den nächsten Schritt

13.11.2023

Während sich die Spieler des FSV Frankfurt nach der Niederlage den enttäuschten Fans stellten, überwiegt bei der SG Barockstadt nach einer starken Hinrunde Zufriedenheit – satt ist Trainer Sedat Gören aber nicht.

Platz fünf nach der Hinrunde, beste hessische Mannschaft in der Regionalliga Südwest und Platz eins in der Heimtabelle: Die SG Barockstadt schließt die erste Saisonhälfte im zweiten Regionalligajahr mit starken Statistiken ab. „Auch gegen den FSV haben wir eine gewisse Reife gesehen. Letzte Saison hatten wir nach 20 Spielen 29 Punkte, jetzt nach 17 Partien. Daran erkennt man schon die Entwicklung der Mannschaft“, sagt Trainer Gören, der sich in Abwesenheit vom besten Torschützen Marius Köhl auf seine anderen Offensivspieler verlassen konnte, die das Fehlen von Köhl kompensierten.

Regionalliga: Gören denkt bei SG Barockstadt an nächsten Schritt

Der Ausfall eines Leistungsträgers führt in dieser Saison also nicht zwangsläufig dazu, dass das Spiel der Barockstadt schwächer wird, was Gören als Ergebnis einer guten Transferpolitik sieht. „Ich muss den ganzen Verein loben, wie geplant wurde. Die Transfers waren sehr gut, das war sehr wichtig.“ Und könnte auch in den nächsten Monaten wichtig werden, denn Gören kündigte an, dass „der ein oder andere“ den Verein verlassen könnte, zudem müsse der Verein abwarten, wie die Verletzungen von Marius Löbig, Sebastian Schmitt und Marius Grösch verheilen: „Dann wollen wir den Kader wieder so auffüllen, dass wir von der Bank nachschieben können.“

Und so die Fans im mittlerweile im Umbau fortgeschrittenen Stadion weiter begeistern, denn nur Tabellenführer Stuttgarter Kickers besiegte die SGB in der Johannisau, aus neun Heimspielen fuhr die Mannschaft sieben Siege ein. „Wir wollen die Zuschauer mit unserer Leistung ins Stadion locken und sie begeistern. Ich denke, dass wir sehr gute Werbung machen“, sagt Gören. Gegen den FSV hätten die Zuschauer gar noch mehr begeistert werden können , ein höheres Ergebnis war möglich, doch viele Torchancen ließ die SGB teils fahrlässig liegen. Gören erklärt das im kurzen Gespräch mit U17-Trainer Sascha Fiedler als „die nächste Stufe“, ob man Fünfter sei oder die Spitzenpositionen angreift. Satt ist Gören also noch lange nicht.