"Für uns als Verein ist das schade, aber es war der Wunsch von Goran, der die Einstellung der Mannschaft in den letzten beiden Spielen als Grund für seinen Entschluss angeführt hat", erklärt Vorstandsmitglied Mathias Lissek, der selbst nach der Partie in der Kabine war. "Dort gab es klare Worte, denn so eine lustlose Vorstellung können wir uns nicht gefallen lassen." Das 0:8 war die höchste Heimniederlage einer ersten Mannschaft des RSV Petersberg, die es je gegeben hatte. Davor hatte Petersberg 0:5 in Weidenhausen verloren und dort ähnlich desolat aufgespielt. Am Montag beim Auswärtsspiel in Willingen werden nun Christian Hehrmann (bisher Torwart-Trainer) und der verletzte Torjäger Boris Aschenbrücker die Mannschaftsbetreuung übernehmen. "Über alles andere machen wir uns in den kommenden Tagen Gedanken", gesteht Mathias Lissek. Fast logisch, dass in Sachen Nachfolge der erste Gedanke auf Rolf Gollin fällt. Kommentieren will dies Lissek aktuell aber noch nicht. "Dazu ist es viel zu früh."