JSK Rodgau – Kickers Obertshausen (Sonntag, 14.30 Uhr)
Die Kickers holten zuletzt einen wichtigen Sieg gegen Abstiegsrivale Marköbel und brachten sich mit nunmehr 20 Punkten in eine gute Ausgangslage. Aktuell liegt Obertshausen damit auf dem elften Rang, zwei Punkte vor der Abstiegszone. Die Rodgauer sind nach dem Torfestival gegen Somborn (6:3) Fünfter, hätten mit einem Heimsieg gegen die Kickers 36 Zähler und damit den Anschluss an die Spitze hergestellt. Das ist aber nur das Fall, sollte die Konkurrenz patzen.
SVG Steinheim – SG Rosenhöhe Offenbach (Sonntag, 14.30 Uhr)
Steinheim wurde vergangene Woche überrumpelt, als sie nach einer 3:0-Führung noch eine 3:4-Niederlage hinnehmen mussten. Auch die Rosenhöhe hätte dieses Schicksal beinahe ereilt. Die Offenbacher siegten nach 3:0-Führung noch denkbar knapp gegen Seligenstadt mit 3:2. Nun trifft der Achte, die SVG, also auf den Dritten. Die Rosenhöhe könnte mit einem Sieg sogar auf Platz eins springen, sollten Großkrotzenburg und Erlensee patzen. Steinheim würde ein Sieg ebenso gut zu Gesicht stehen, wenn sich der Aufsteiger wieder nach oben orientieren will.
Germania Großkrotzenburg – 1. FC Langen (Sonntag, 14.30 Uhr)
Mit 19 Punkten trennt nur ein Zähler Aufsteiger Langen vom Abstiegsbereich, dahinter lauern gleich drei Mannschaften mit 18 Punkten. Da ist die Auswärtsfahrt nach Großkrotzenburg nicht die leichteste Aufgabe für das Team von Trainer Murat Kilinc. "Großkrotzenburg hat ein spielerisch sehr starkes Team, aber wir wissen um ihre Probleme und wollen genau dort ansetzen", hat der Coach bereits einen Matchplan gegen den Tabellenzweiten parat. Noch mache seine Mannschaft "einen Fehler zu viel". Das gilt es abzustellen.
FSV Bischofsheim – VFB Oberndorf (Sonntag, 14.30 Uhr)
Im Hinspiel holte Oberndorf nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden. Auch sonst steht der VFB in der Tabelle gut da, belegt als Aufsteiger mit 30 Punkten den sechsten Platz. Bischofsheim ist auf dem ersten Abstiegsplatz, liegt einen Zähler hinter dem rettenden Ufer. "Wir fahren mit Respekt nach Bischofsheim und dem Wissen, dass unser Team immer Moral zeigt. So wollen wir dort etwas holen", zeigt sich VFB-Sprecher Gerald Geiger demütig, aber zuversichtlich.
FC Dietzenbach – FC Hochstadt (Sonntag, 14.30 Uhr)
Die Niederlage gegen Klein-Krotzenburg bezeichnete Dietzenbachs Werner Marquardt als "nicht so prickelnd". Nun geht es zuhause gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegkampf, den FC Hochstadt. Die Gäste liegen einen Platz hinter dem FCD, haben aber schon vier Punkte Rückstand. "Gegen Hochstadt muss gewonnen werden, um eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele des Jahres zu schaffen", so Marquardt. Mit 18 Punkten fehlt bislang lediglich ein Zähler zum rettenden Ufer.
FSV Bad Orb – SV Eintracht Altwiedermus (Sonntag, 14.30 Uhr)
Bad Orb zeigte sich seit dem Trainerwechsel verbessert, steckt aber nach wie vor tief im Abstiegskampf. Zuletzt musste sich der FSV gegen das Spitzenteam aus Hanau nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. Altwiedermus ist Siebter mit 30 Punkten, besiegte am vergangenen Wochenende Bischofsheim klar mit 5:1 und möchte daran in Bad Orb anknüpfen.
SG Marköbel – Germania Klein-Krotzenburg (Sonntag, 14.30 Uhr)
Trotz dünner Personaldecke konnte Klein-Krotzenburg seine vergangenen zwei Partien gewinnen, steht mit 26 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Marköbel belegt einen Abstiegsplatz, kann aber sein aktuelles Punktekonte von 18 Zählern so aufstocken, dass es nach dem Spieltag zu einem Nichtabstiegsplatz reichen könnte. "Es ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wenn wir gewinnen, ist der direkte Vergleich nach dem Unentschieden im ersten Spiel auf unserer Seite. Das kann am Ende viel ausmachen", rechnet SGM-Sprecher Luca Topitsch vor. Topitsch ist zugleich "guten Mutes" vor heimischer Kulisse punkten zu können.
SV Somborn – Türk Gücü Hanau (Sonntag, 14.30 Uhr)
Mit 35 Punkten ist Hanau Vierter, zeigte sich über den bisherigen Saisonverlauf als absolutes Topteam dieser Liga und weckt Ambitionen und Ansprüche. Gegen Schlusslicht Somborn sollte ein Sieg Pflicht sein, um in den kommenden drei Partien vor der Winterpause die Ausgangsposition für die Restrunde möglichst erfolgsorientiert auszurichten. Der SV Somborn hingegen benötigt jeden Zähler im Abstiegskampf, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. "Wir brauchen die Punkte, denn bisher haben wir nur drei, was ein bisschen dünn ist. Deshalb herrscht schon eine angespannte Situation", äußert sich Somborns Sportlicher Leiter Harald Bossert zur Lage beim Tabellenschlusslicht. Die vergangenen Partien, in denen zwar nichts Zählbares heraussprang, machen Bossert aber Hoffnung, dass vor der Winterpause noch der eine oder andere Punkt geholt wird: "Die Tugenden, wie Kampf- und Laufbereitschaft, die man im Abstiegskampf benötigt, haben wir und die Mannschaft nimmt den Kampf an." Ob das reichen wird, um gegen die Hanauer zu punkten, wird sich am Sonntag zeigen.
1. FC Erlensee – Sportfreunde Seligenstadt (Sonntag, 14.30 Uhr)
Erlensee ist Tabellenführer, wird aber von Großkrotzenburg, der Rosenhöhe und Hanau dicht verfolgt. Die drei Mannschaften liegen nur zwei und drei Punkte hinter dem Aufsteiger. Es gilt also, die Spitzenposition zu verteidigen. Weiter unten auf dem zehnten Platz sind die Sportfreunde Seligenstadt positioniert. Die Einhardtstädter haben sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen und wollen diesen vergrößern. Autor: Valentin Schwing