Während sich die Verfolger Hauswurz und Stockhausen/Blankenau am Feiertag gegenüberstanden (2:3), konnte Tabellenführer Spvgg. Bimbach den spielfreien Reformationstag in aller Ruhe genießen. So auch Ebert, der allerdings bewusst darauf verzichtet hat, sich das Topspiel der Liga persönlich anzuschauen. Spannend genug sei die Liga trotz ihrer lediglich 14 Mannschaften ohnehin. „Es gibt viele Mannschaften, die konstant gut spielen. Das hätte ich vor der Saison so nicht erwartet“, sagt der 25-Jährige, der offensiv vor allem Kleinlüder/Hainzell und die FSG Vogelsberg zu den stärksten Konkurrenten zählt, taktisch und als Mannschaft aber auch von Stockhausen/Blankenau angetan war. Nur über die Begegnung mit dem SV Hauswurz möchte Ebert lieber den Mantel des Schweigens legen: „Da haben wir einfach einen extrem schwachen Tag erwischt. Und bei Hauswurz hat nach dem Trainerwechsel sicherlich auch noch nicht alles gegriffen.“ Da die Spitzengruppe der Liga aufgrund der Nachholspiele am Feiertag noch enger zusammengerückt ist, erwartet Ebert bis zum Schluss einen spannenden Titelkampf, der gerne mit der Rückkehr seiner Bimbacher in die Kreisoberliga enden soll: „Ich bin schon jemand, der unbedingt aufsteigen will. Ich denke auch, dass es der Anspruch der Mannschaft ist, wieder Kreisoberliga zu spielen“, verdeutlicht der Großenlüderer, der nach der Jugend bei Heimatverein Teutonia aufgrund eines Schienbeinbruches nach Bimbach gewechselt war und dort „super aufgenommen“ worden sei. Dementsprechend gebe er nun gerne als Kapitän etwas an den Verein zurück. Zuletzt konnte sich Ebert dabei nicht nur als Führungspersönlichkeit beweisen, sondern auch immer wieder in die Torschützenliste eintragen: Neun Treffer stehen bereits zu Buche – ein erstaunlicher Wert für einen Innenverteidiger. „Im letzten Jahr hatte ich insgesamt acht Tore geschossen, darunter waren aber auch zwei Elfmeter. Seitdem ich einen aber verschossen hatte, mache ich das nicht mehr“, berichtet der 25-Jährige lachend. Standards von Marcel Martinez seien nun die neue Waffe, mit der Ebert glänzen könne: „Marcel ist der beste Freistoßschütze der Liga. Ohne ihn hätte ich nur einen Bruchteil meiner Tore erzielt. Er bringt die Bälle punktgenau und wir sprechen uns vor Standards oft ab“, spricht der Spielführer dem besten Vorbereiter der Bimbacher ein Kompliment aus. Getroffen habe Ebert dabei sowohl mit dem linken als auch dem rechten Fuß sowie mit dem Kopf. Hauptsache drin, Hauptsache mit der SpVgg. Bimbach erfolgreich.