Jessl: "Werden in Birstein Titel eintüten"

Kreisoberliga Gelnhausen: Oberndorf kann Meister werden

19.05.2017

Am vorletzten Spieltag können in der Kreisoberliga Gelnhausen in Sachen Meisterschaft, Aufstiegsspielen und direkter Abstieg die Entscheidungen fallen. Während an der Spitze alles klar scheint, bleibt der Abstiegskampf spannend bis zum Schluss und selbst der Tabellen-Neunte ist noch nicht gerettet.

SV Birstein - VFB Oberndorf (Freitag, 19 Uhr)

Tabellenletzter gegen Klassenprimus, alles andere als der Gewinn der Meisterschaft für die Gäste wäre eine Sensation. Die Heimmannschaft steht schon lange als Absteiger fest und versucht bereits, die Weichen für die Zukunft in der A-Klasse zu stellen. Die Gäste aus Oberndorf stehen vor der Krönung einer tollen Saison und können am Freitagabend bereits Meister werden. Trainer Reinhold Jessl ist siegessicher: "Wir werden in Birstein den Titel eintüten und anschließend ordentlich feiern. Die Jungs haben über die gesamte Spielzeit einen tollen Job gemacht und sich diese Ehre absolut verdient." Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits auf Hochtouren und die Verantwortlichen müssen eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Gruppenliga Frankfurt Ost auf die Beine stellen, um bestehen zu können.

Germania Rothenbergen - FC 03 Gelnhausen (Samstag, 19 Uhr)

Die Germania ist zum Siegen verdammt, ansonsten ist der Abstieg besiegelt. Es sollen deshalb noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden, um sich in ein mögliches Endspiel beim TSV Kassel am letzten Spieltag zu retten. Beim FC 03 Gelnhausen hingegen ist die Luft raus und die letzten Auftritte liefen nicht so, wie erwartet. Um den Abstiegskampf durch geschenkte Punkte an die Gegner nicht zu beeinflussen, wird Trainer Christian Kühn seinen Spielern deshalb verdeutlichen, dass sie die letzten beiden Saisonspiel positiv gestalten sollen, um den Stadtrivalen aus Höchst in der Tabelle noch zu überholen zu können.

VFR Meerholz - SV Bernbach (Sonntag, 15 Uhr)

Der VFR Meerholz hat es im Nachholspiel gegen Sie SG Altenhasslau/ Eidengesäß versäumt (1:3), dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher zu kommen. Gegen den SV Bernbach wollen die Strutt- Schützlinge die fehlenden Punkte holen und eine durchwachsene Saison doch noch zu einem positiven Ende zu bringen. Die Gäste aus Bernbach haben sich mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen so gut wie gerettet und freuen sich auf ein weiteres Jahr in der Kreisoberliga Gelnhausen. "Nach dem Tiefpunkt in Breitenborn, als man sich große Sorgen machen musste, haben sich die Jungs gefangen und mit guten Leistungen selbst belohnt. Großes Kompliment an die drei Trainer, die der Mannschaft neues Leben eingehaucht haben. Wir werden die fehlenden Punkte holen und in der neuen Saison eine intakte Mannschaft auf den Platz schicken", so der Bernbacher Verantwortliche Ronny Weigand.

SV Altenmittlau - TSV Kassel (Sonntag, 15 Uhr)

Während es für die Heimmannschaft nur noch um ein positives Ende der Saison geht, steht für die Gäste aus Kassel der Klassenerhalt auf dem Spiel. Nach der Talfahrt der letzten Wochen inklusive Trainerwechsel, muss der TSV punkten, um ein Endspiel am letzten Spieltag gegen die Germania aus Rothenbergen zu verhindern. "Die Leistung gegen die Spitzenmannschaft aus Bad Orb war in Ordnung und wir sind guter Dinge, in Altenmittlau gewinnen zu können. Wir wollen dieses Endspiel mit aller Macht vermeiden und mit einem Sieg auch eine mögliche Relegation umgehen", so die Meinung des Trainerteams um Bessim Bedrunka und Toni Algieri.

SKG Mittelgründau - SV Breitenborn (Sonntag, 15 Uhr)

Die Ausgangssituation vor dem Derby könnte bei den Teams unterschiedlicher nicht sein. Die Heimmannschaft aus Mittelgründau schafft es seit Wochen nicht, sich mit Punkten aus dem Keller zu befreien, während Breitenborn auf einer Euphoriewelle schwimmt. Trainer Fehmi Koc hat diese Entwicklung vorhergesehen: "Wir sind gut genug, die restlichen fünf Spiele zu gewinnen." Nach neun Punkten aus den letzten drei Spielen scheint der Klassenerhalt in greifbarer Nähe. Hochspannung ist in diesem Gründauderby vor einer größeren Kulisse garantiert.

FSV Bad Orb - FSV Hailer (Sonntag, 15 Uhr)

Große Gegensätze im Kurort. Während die Gastgeber sich mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz sichern können, werden in Hailer die Wunden einer ganz schwachen Rückrunde geleckt. Die junge Truppe aus Bad Orb hat Tolles geleistet und will auch in den bevorstehenden Aufstiegsspielen für Furore sorgen. "Aber zuerst müssen wir die Pflicht erfüllen, und die heißt, den FSV Hailer zu schlagen, die immer noch eine starke Truppe auf den Platz stellen. Aber meine Mannschaft ist heiß und möchte den zweiten Platz am Wochenende klar machen", äußert sich Trainer Helmut Dauth, der seine letzten Spiele als Verantwortlicher an der Linie bestreiten wird, bevor er nach der Saison sein Amt abgibt - möglicherweise als Gruppenligist. In Hailer versucht man, die enttäuschende Rückrunde aufzuarbeiten und ab August wieder eine gute Rolle in der neuen Saison zu spielen. Autor: Marco Roth