SKV Beienheim – SC Dortelweil (Freitag, 20.45 Uhr)
Mit 0:1 verlor der SKV Beienheim am vergangenen Spieltag das Aufsteigerduell beim FV Stierstadt. Im Flutlichtspiel gegen Dortelweil hofft der SKV durch die Rückkehrer Admir Pllana und Serge Amouzong auf zusätzliche Stabilität. Zwar sei "Dortelweil der Favorit“, dennoch wolle Beienheim laut Pressesprecher Michael Major versuchen, dem SCD ein Duell "auf Augenhöhe“ zu liefern. Im Lager der Gäste geht der SC keinesfalls von einem Selbstläufer aus: "Wir werden alles tun, um die drei Punkte mitzunehmen und wissen, dass es eine schwierige Aufgabe wird“, warnt Co-Trainer Gökhan Kocatürk zudem vor der Heimstärke Beienheims: "Sie sind daheim eine Macht, aber wir sind auswärts momentan im Flow“, so Kocatürk, der nach dem Erfolg gegen Friedberg vor vier Wochen den zweiten Derbysieg anpeilt.
FC Kalbach – FFV Sportfreunde (Sonntag, 15 Uhr)
Das 0:0 zwischen Dortelweil und Kalbach am vergangenen Spieltag war erst die dritte Nullnummer der laufenden Gruppenliga-Saison. 46 Tore fielen in den sieben vorigen Paarungen mit Kalbacher Beteiligung. Stolze 41 Tore erzielte der Absteiger bislang, kein Verein traf öfter ins Schwarze. Am kommenden Sonntag empfängt der FCK den letztjährigen Kreisoberligisten von den Sportfreunden, die mit dem Selbstvertrauen aus zuletzt drei Siegen in Serie ohne Gegentor nach Kalbach reisen: "Über Kalbach müssen wir nicht viel sagen, die stehen völlig zurecht da oben“, freut sich FFV-Trainer Mehmet Somun bereits auf die Begegnung. Beim Tabellenzweiten wollen die Sportfreunde „schauen, ob wir den einen oder anderen Punkt mitnehmen können.“
VfB Friedberg – Spvgg. Oberrad (Sonntag, 15 Uhr)
Mit einem 3:2-Heimsieg konnte sich die Spvgg. Oberrad am vergangenen Spieltag gegen Oberstedten erneut an die Tabellenspitze vorarbeiten, da der vorherige Spitzenreiter aus Kalbach nur unentschieden spielte. Mit lediglich zwölf Gegentreffern haben die Öberräder die beste Hintermannschaft der Liga. Friedbergs Mannschaft steht nach dem Last Minute-Sieg gegen Nieder-Erlenbach nur zweieinhalb Tage zur Verfügung, um sich zu regenerieren, bis die nächsten schweren 90 Minuten anstehen. Im Nachholspiel am Donnerstag Abend lag Friedberg bis zur 88. Minute zurück, ehe aus null Punkten drei gemacht wurden. Durch den späten Erfolg konnte der VFB auf den ersten Nichtabstiegsplatz klettern.
SG Bornheim – Spvgg. Griesheim (Sonntag, 15 Uhr)
Mit dem aktuell dritten Tabellenplatz ist die SG Bornheim momentan die Mannschaft der Stunde. 16 von 18 möglichen Punkten holten die Bornheimer zuletzt. Dazu ist die SG vor dem Heimspiel gegen Griesheim als einziges Team vor eigenem Publikum ungeschlagen. "Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir die Spiele gewinnen, vor allem zu Hause“, wird Bornheim den Gegner aus Griesheim laut Trainer Maik Rudolf jedoch keinesfalls unterschätzen. Im Spiel der Spvgg. gegen den FC Neu-Anspach konnte Rudolf "eine gute Truppe“ beobachten, die im sechsten Anlauf auf den ersten Auswärtssieg hofft. Der Rückstand zum ersten sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile fünf Punkte.
FC Neu-Anspach – FV Stierstadt (Sonntag, 15 Uhr)
Mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen reitet der FC Neu-Anspach momentan auf einem Hoch. Die einzige Mannschaft, die in dieser Saison eine längere Siegesserie aufweisen konnte, ist die SG Bornheim, gegen die Anspach zuletzt verlor. Seitdem erzielte der FC im Schnitt pro Spiel fast vier Treffer und kassierte lediglich eines. In der Tabelle bedeutet der Aufschwung den vierten Tabellenplatz sowie vier Zähler Rückstand auf den Zweitplatzierten aus Kalbach. Der Aufsteiger aus Stierstadt landete nach einigen sieglosen Wochen am vergangenen Spieltag einen knappen 1:0-Erfolg über den Mitaufsteiger aus Beienheim. Mit dem wichtigen Dreier konnte sich der FVS vorläufig ein kleines Polster zur Abstiegszone erarbeiten.
TuS Merzhausen – SV BKC Bosnien (Sonntag, 15 Uhr)
Vier Siege aus fünf Spielen landete der TuS Merzhausen, bevor es zuletzt gegen Dortelweil und die Sportfreunde zwei Niederlagen am Stück setzte. Dadurch ist die Dzihic-Elf bis an das Ende des Verfolgerfeldes um die Aufstiegsränge abgerutscht. Zudem hat der TuS bereits ein Spiel mehr ausgetragen als die restlichen Verfolger. Doch zu Hause liegt in dieser Saison die große Stärke der Merzhäuser, denn vier der sechs Heimspiele wurden gewonnen. Angst wird der SV BKC Bosnien trotz der Heimstärke des TuS wohl keine haben, auswärts holte Bosnien bislang sogar zwei Punkte mehr als daheim. Vergangenes Jahr setzte es für den SV BKC in Merzhausen eine deftige 2:6-Schlappe, drei Treffer erzielte der mittlerweile abgewanderte Patrick Berschick.
1. FC Oberstedten – FV Hausen (Sonntag, 15 Uhr)
"Ich denke, dass sie zu Hause nach vorne spielen werden und gewinnen wollen. Sie haben am Freitag verloren und dürfen gegen uns nicht verlieren“, versetzte sich Hausens Trainer Martin Reyschmidt in die Lage des Gastgebers aus Oberstedten, der momentan spielerisch und von der Punkteausbeute her voll im Soll zu sein scheint. "Auch wenn die mit Daniel Wolf so wie alle anderen Mannschaften ein bis zwei Ausnahmespieler in ihren Reihen haben, schauen wir trotzdem, dass wir das Spiel nach uns ausrichten“, so Reyschmidt weiter. Wolf steht momentan für die ansteigende Form seines FCO und erzielte zuletzt sieben Treffer in drei Partien.
FSV Friedrichsdorf – FG Seckbach (Sonntag, 15 Uhr)
Beim FSV Friedrichsdorf wird die Luft dünner. Sieben Zähler holte der FSV aus den bisherigen zwölf Spielen. Sieben weitere Zähler wären nötig, um in die Nichtabstiegszone zu kommen. Bislang wurden vier der insgesamt fünf Heimspiele verloren, im sechsten Anlauf empfängt der FSV die FG Seckbach, die ihrerseits erst einen Auswärtssieg auf der Habenseite hat. "Gegen Friedrichsdorf müssen wir einfach die Leistung von heute abrufen“, blickte Seckbach-Trainer Thorsten Spahn nach dem Punktgewinn gegen Bornheim auf die nächste Partie voraus, für die Angreifer Elvir Pintol zurückerwartet wird. Abwehrchef Gabriel Fustero sowie Spielertrainer Jonas Scheitza werden hingegen verletzungsbedingt fehlen. (sly)