"Können gut einstecken, aber auch gut austeilen"

Petersbergs Julian Wehner gibt Entwarnung vor Topspiel

22.03.2016

Entwarnung bei Julian Wehner: Petersbergs Mittelfeldregisseur steht nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Wochenende gegen Johannesberg (1:1) aller Voraussicht nach im Spitzenspiel der Gruppenliga am Samstag (16 Uhr) in Ehrenberg zur Verfügung.

RSV-Trainer Goran Gajic hatte es nach dem Abpfiff eilig. Zwei Sätze diktierte er schnell in das Notizbuch des Schreiberlings, dann brach er das Gespräch ab. "Reicht dir das? Ich muss unbedingt nach Julian gucken. Ich hoffe, es ist nichts schlimmes. Er darf auf keinen Fall länger ausfallen", sagte ein angespannter Gajic, nachdem Wehner wenige Minuten vor Spielschluss erst liegen blieb und dann vom Feld humpelte. Der Sommerneuzugang verletzte sich nach einem Zweikampf am Knie und wurde ausgewechselt. Inzwischen gibt 28-Jährige aber Entwarnung: "Ich war nicht beim Arzt, aber bis Samstag sollte es gehen. Nein, es muss gehen!", sagt Wehner, der vermutet, dass es sich um eine Bänderdehnung handelt. "Außerdem habe ich mir bei einem Zweikampf in der ersten Halbzeit wohl eine Mittelfußprellung zugezogen, die ganz schön schmerzhaft ist", sagt Wehner, der mit einem Lächeln ergänzte: "Wir können gut einstecken, aber auch gut austeilen." Ein intensives Spiel erwartet der Ex-Asbacher auch am Samstag in Seiferts, wenn der RSV Petersberg beim Tabellenzweiten Ehrenberg gastiert. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn du das gewinnst, machst du einen ganz großen Schritt in Richtung Meisterschaft", glaubt Wehner. Doch auch die Begegnung am Montag will der Mittelfeldspieler keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. "Das Künzell-Spiel ist nicht von schlechten Eltern. Die sind richtig gut drauf."