"Nach vier schönen Jahren wird es Zeit, dass etwas Neues kommt. Für den Verein und für mich. Ich habe die letzten Jahre fast mit unverändertem Kader durchgezogen", erklärt Schmitt seine Beweggründe, weshalb er dem Vorstand schon vor Weihnachten seine Entscheidung mitgeteilt hatte. Für Schmitt, mittlerweile 38 Jahre auf dem Buckel, soll das Ende als Spielertrainer jedoch noch nicht erreicht sein: "Solange ich fit bin, will ich weiterhin spielen. Mir macht auch die Trainerarbeit nach wie vor richtig viel Spaß, gerade mit den jungen Leuten." Allerdings schränkt der ehemalige Mittelstürmer, der sich selbst zum Libero umfunktioniert hat, ein: "Es muss interessant und möglich sein. Gerade aufgrund der Familie kann ich nicht noch die weiten Strecken zum Training fahren." Für den Hünfelder geht die zweite Trainerstation nach vier Jahren zu Ende, bei der TSG Mackenzell hatte er es gar noch ein Jahr länger ausgehalten - und ebenfalls auf eigene Initiative das Amt niedergelegt. Bei Steinau hat sich in der Winterpause indes wenig getan, lediglich Maximilian Helfenbein von Ligakonkurrent Maar/Heblos/Wallenrod war als Neuzugang beim Auftakt dabei. Über einen Spieler kam der Kontakt zustande, Helfenbein ist im defensiven Mittelfeld zuhause. Ein "gefühlter" Neuzugang ist Florian Bleuel, der 23-Jährige war anderthalb Jahre wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht gesetzt.