Spvgg. 03 Neu-Isenburg - VfB Ginsheim 3:3 (1:2)
Die 350 Zuschauer, die sich im Sportpark Neu-Isenburg eingefunden hatten, kamen natürlich mit hohen Erwartungen zu diesem Spiel und diese Erwartungen wurden auch absolut erfüllt. Beide Teams haben bisher nur ein Punktspiel verloren und man durfte gespannt sein, welche Mannschaft sich am Ende des Tages durchsetzen würde. Den besseren Start erwischten die Gäste aus Ginsheim. Auch wenn die Spvgg 03 Neu-Isenburg in der Anfangsphase das aktivere Team war, ging der VfB Ginsheim durch Ivan Raspaglia, der einen Foulelfmeter verwandelte mit 1:0 in Führung (18.) "Das war ein völlig unnötiger Strafstoß, da absolut keine Gefahr gedroht hatte", monierte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann. Wie dem auch sei, sein Team schlug bereits vier Minuten später zurück und markierte durch Marc Züge den 1:1-Ausgleich (22.). Nun wollten die Gastgeber die Gunst der Stunde nutzen und nachlegen, aber in ihre Drangperiode hinein erzielten die Gäste ihren zweiten Treffer. Nach einem groben individuellen Fehler in der Neu-Isenburger Hintermannschaft ließ Kamil Kwiaton dem Schlußmann der Gastgeber Lazar Kacarevic keine Chance und sorgte für die erneute Gästeführung (45.).
Neu-Isenburg steckt nicht auf
"Das war natürlich ein harter Schlag für uns und die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit lief bei uns auch nichts zusammen. Doch dann haben wir einige Umstellungen vorgenommen und waren eigentlich das bessere Team, aber sind dann in einen Konter gelaufen". beschreibt Hoffmann die Szene, die zum 1:3 aus Neu-Isenburger Sicht führte. Der Ginsheimer Torschütze hieß Tim Steingötter (65.). "Ärgerlich war zudem, dass der Schiedsrichter vorher ein Foul an Mario Marx hätte pfeifen können, es nicht getan hat und mein Team in der Szene abgeschaltet hatte", zeigte sich der Neu-Isenburger Trainer nicht begeistert. Allerdings reagierten die Gastgeber wie ein Spitzenteam, spielten weiter nach vorne und kamen daraufhin quasi im Minutentakt zu guten Möglichkeiten. Doch unabhängig davon, wer es versuchte, ob Marco Betz, Patrick Albert oder Mario Marx, zunächst konnte keiner Sasa Savic im Ginsheimer Tor überwinden. Bis zur 77 Minute hielt der VfB Ginsheim auch den Zwei Tore-Vorsprung aufrecht, aber dann verkürzte Marx, nach schöner Kombination mit Betz und Albert, auf 2:3. Was nun folgte war ein wahrer Sturmlauf der Gastgeber und diese Bemühungen wurden noch spät belohnt. Kapitän Marco Betz erzielte in der Nachspielzeit den vielumjubelten Ausgleich ( 91. ). Dabei blieb es dann auch bis zum Abpfiff. "Natürlich war es am Ende ein wenig glücklich. Das ist es immer, wenn man in der Nachspielzeit noch ein wichtiges Tor erzielen kann, aber es wäre absolut traurig und nicht verdient gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten", fasste Hoffmann zusammen. Marcus Spahn, der sportliche Leiter der Gäste, räumte ein, "dass wir zwar bis kurz vor Schluss geführt haben und dem Sieg nahe waren, aber wir dennoch mit dem Punkt absolut leben können. Neu-Isenburg war in der Endphase einfach präsenter. Der tiefe Platz hat unsere Mannschaft viel Kraft gekostet". Trotz dieses Unentschiedens konnten beide Teams ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen, da die ärgsten Verfolger wie Alsbach patzten oder wie im Fall von Wald-Michelbach spielfrei waren. PP
| Spvgg. Neu-Isenburg - VfB Ginsheim | |
| Liga: | Verbandsliga Süd |
| Anstoss: | So - 30.10. 15:00 Uhr |
| Spieltag: | 14. Spieltag |
| Ergebnis: | 3 : 3 |
| Schiedsrichter: | Patrick Glaser (Wiesbaden) |
| Platz / Ort: | ST Neu-Isenburg (Sportpark) |
| Zuschauer: | 350 |
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