Kreisoberliga Mitte: Igor Jaljaev trifft aus 45 Metern

Erstes Tor im ersten Spiel für Gersfeld

17.03.2015

Beim 2:0-Sieg von Mitte-Kreisoberligist Gersfeld in Bimbach hat Winterneuzugang Igor Jaljaev nicht nur sein Pflichtspieldebüt gefeiert - er hat auch direkt sein erstes Tor erzielt. Und was für eins: Aus gut und gerne 45 Metern schoss der 31-Jährige den Ball über den verdutzten Torwart Artur Guzialowski zum 2:0 ins Tor.

„Bimbach war in der Vorwärtsbewegung auf Höhe der Mittellinie. Ich habe dann den Zweikampf gesucht und den Ball erobert“, erklärt der Torschütze die Situation in der 59. Minute. „Dann habe ich gesehen, dass der Artur sehr weit vor dem Tor stand, das macht er schon öfters. Ich habe einfach mal draufgezogen und der Ball ist ins Tor gegangen.“ Ein Tor aus über 40 Metern Torentfernung gelang Jaljaev dabei nicht zum ersten Mal. Bereits in der Saison 2009/2010 erzielte der damalige Stürmer der SG Ehrenberg ein ähnliches Tor, beim 2:0-Sieg seiner Mannschaft in Rothemann. Gersfelds Spielertrainer Victor Ruppel kommt bei der Erinnerung an das Tor ins Schwärmen. „Das ist definitiv ein Kandidat für das Tor des Monats“, freut sich der 32-Jährige. Trotz des enorm wichtigen 2:0-Sieges beim direkten Konkurrenten Bimbach, ist Jaljaev noch nicht hundertprozentig glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Einstellung der Mannschaft. Kämpferisch waren wir richtig stark. Das Potenzial für die Kreisoberliga ist auf jeden Fall da, wenn wir die Einstellung beibehalten“, findet der 31-Jährige. „Persönlich habe ich mich über mein Tor sehr gefreut, sonst ist bei mir aber noch viel Luft nach oben. Die Laufwege klappen noch nicht so, wie ich es mir vorstelle.“ Spielertrainer Victor Ruppel schlägt in dieselbe Kerbe. „Wir haben schon gesehen, dass es noch Schwierigkeiten gibt. Da fehlt einfach noch die Routine. Igor ist aber super integriert und hat einen ganz hohen Stellenwert. Wie wertvoll er ist, hat man ja schon beim Tor sehen können.“ Das sieht Jaljaev, der nach siebeneinhalb Jahren Ehrenberg im Winter beim abstiegsbedrohten Mitte-Kreisoberligisten anheuerte, ähnlich: „Natürlich war der Wechsel eine große Umstellung, viele Leute kannte ich noch nicht. Mittlerweile habe ich mich aber richtig gut eingelebt und fühle mich hier richtig wohl“, so Jaljaev.