Kreisoberligen: Freiensteinau doppelt im Einsatz

Schlitzerland will zurück in die Erfolgsspur

18.03.2015

Die SG Freiensteinau hat am Wochenende in der Kreisoberliga Süd gleich zwei Spiele vor der Brust - beide auf heimischem Geläuf. In der Mitte-Staffel will Tabellenführer Schlitzerland dagegen eine 3:5-Pleite vergessen machen.

Kreisoberliga Süd

SG Freiensteinau – SG Kerzell (Freitag, 19 Uhr), SG Freiensteinau – SG Kressenbach/Ulmbach (Sonntag, 15 Uhr): Das erste Spiel des Jahres ging für Freiensteinau direkt gegen Spitzenreiter Johannesberg – 1:4 lautete das Ergebnis aus Freiensteinauer Sicht: „Wenn man sich viel vornimmt und nach sieben Minuten 0:2 hinten liegt, dann kann man froh sein, nicht sechs oder sieben Gegentore zu kassieren“, erklärt SGF-Trainer Matthias Zans. Am Wochenende ist Freiensteinau nun zweimal im Einsatz, gegen Kerzell und Kressenbach/Ulmbach – besondere Spiele für den 50-Jährigen. „Bei Kerzell bin ich selbst noch Mitglied im Verein. Und Kressenbach/Ulmbach wird ein schönes Derby. Vier Punkte wollen wir aus den beiden Spielen auf jeden Fall holen“, fordert der Trainer.

Kreisoberliga Mitte

SG Schlitzerland – SG Stockhausen/Blankenau (Sonntag, 15 Uhr): Nach der 3:5-Niederlage gegen Michelsrombach/Rudolphshan geht der Blick für Schlitzerland-Trainer Bardo Hirsch nach vorne: „Wir haben nach langer Zeit mal wieder verloren. Der Schalter muss jetzt umgelegt werden, gegen Stockhausen/Blankenau muss ganz klar ein Sieg her“, so der 52-Jährige. „Vielleicht stellen die Spieler jetzt den Gedanken ab, dass alles von alleine geht.“ Dass es bei der Niederlage gleich fünf Gegentore gab, macht er nicht nur an der Abwehr fest: „Da beziehe ich die ganze Mannschaft mit hinein. Sowas darf uns nicht passieren, wir müssen die Fehler abstellen“, so der Coach, der beim Spiel wahrscheinlich wieder auf Kapitän Sebastian Kirchner zurückgreifen kann, der grippebedingt in Michelsrombach gefehlt hat. Bei den Gästen hadert Interimstrainer Udo Brähler noch mit der 2:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Steinau. „Die Chancenverwertung hat leider nicht gepasst, sonst kann ich der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen“, so Brähler, der auch nur auf einen Auswechselspieler zurückgreifen konnte. Petr Minarik ist auch am Wochenende noch wegen Oberschenkelproblemen fraglich, Winterneuzugang Christian Schäfer wird gegen seinen Ex-Club nach beruflichen Gründen dagegen wieder dabei sein. „Wir haben gegen Schlitzerland nichts zu verlieren. Wir müssen von Woche zu Woche punkten, ob uns das gelingt, werden wir sehen. Aber auch die Spitzenteams lassen mal federn, wir wollen dann das Beste daraus machen“, fordert Brähler. SKG Gersfeld – SG Maar/Heblos/Wallenrod (Sonntag, 15 Uhr): Die Elf von Sebastian Schmidt reist am Wochenende nach Gersfeld. Die SKG steht zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz, konnte aber durch einen enorm wichtigen Sieg in Bimbach (2:0) Selbstvertrauen tanken. Selbstvertrauen, das bei der Dreierspielgemeinschaft nach zuletzt fünf sieglosen Spielen wohl nicht allzu groß ist.