"Der in jeder Beziehung engagierte und ausgeglichene Spielertrainer geht damit in seine fünfte Saison mit der SGO und seine fundierte Arbeit ist schon jetzt mit der sportlich besten Phase der bereits 95-jährigen Vereinsgeschichte untrennbar verbunden. Bisherige Höhepunkte seines Wirkens waren der Aufstieg als Vizemeister in die A-Liga in seiner ersten Saison und der siebte Platz im zweiten Jahr in der A-Liga. Dieses Topergebnis in der Restrunde nochmals zu übertreffen wird als Tabellenzehnter mit aktuell acht Punkten Rückstand auf Rang sechs eher schwer werden. Aber der zum Ziel gesetzte einstellige Tabellenplatz soll es zum Schluss in jedem Fall noch werden", so der Verein. Was für beide Seiten in der Saison 2014/15 als "große Unbekannte" begann, habe sich für den Verein als Glücksfall erwiesen. Das engagierte Wirken von Kress in Training, Spiel und im kameradschaftlichen Bereich lässt auch nach vier Jahren keine Verschleißerscheinungen erkennen. "Für Mirko selbst ist das Engagement auch längst eine Herzensangelegenheit", lässt der Verein verlauten. Bei diesem recht anspruchsvollen Unterfangen kann Mirko Kress auf einen erweiterten Spielerkader zurückgreifen: Mit Nicolai Rensch (im Oktober vom TSV Heubach zurückgekehrt) und Alexander Döppenschmidt (reaktiviert, zuletzt SG Rückers) stehen ihm zwei erfahrene Spieler mehr zur Verfügung. Schmerzlich vermisst werden aber sicher Kevin Schäfer und Manuel Schäfer, die sich vor Jahresfrist einer Kreuzband-OP unterziehen mussten. Zudem ergänzen die Nachwuchshoffnungen Till Schleicher (vom SV Uttrichshausen) und Moritz Klein (Rückkehrer von der Jugend SV Neuhof) sowie Louis Blum (Eigengewächs), die in der Restrunde ihre Einsatzchancen bekommen sollen, den aktuellen Spielerkader. Abgänge sind nicht zu verzeichnen, lediglich Sebastian Sikora legt eine schöpferische Pause ein und steht bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Wenn es gelingt, Ausreißer wie die in der Vorrunde erlittenen drei teilweise deftige Niederlagen mit 2:19-Toren zu vermeiden, sollte der einstellige Tabellenplatz keine Utopie bleiben.