"Natürlich schielen wir auch schon auf das Pokalspiel", macht TSV-Pressesprecher Michael Hamperl klar: "Wir haben es in den letzten Jahren im Pokal nie schleifen lassen, jetzt winkt ein Spiel gegen ein großes Team. Und wenn es soweit wäre, dann könnten wir auf einen erheblichen Zuschauerzuspruch hoffen, mit dem Heimspiel im Rücken vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen und dann wären wir schon ganz nahe dran an den großen Fleischtöpfen." Doch vor Vellmar sei gewarnt, denn der Vorjahresdritte hat sich nach dem miserablen Saisonstart gefangen und steht mittlerweile punktgleich mit Lehnerz auf Rang acht. Noch besser steht der SV Wiesbaden da: "Aber die Wiesbadener hinken den eigenen Erwartungen auch schon wieder etwas hinterher. Die sind mit anderen Ambitionen gestartet. Wir wissen, dass sie den Aufstieg anstreben und unter professionellen Bedingungen arbeiten", sagt Hamperl, der sich was ausrechnet: "Vielleicht kommt uns deren offensive Spielweise entgegen. Das wird sicherlich ein angenehmeres Spiel wie gegen Oberrad." Da fehlten unter anderem die grippegeschwächten Dominik Rummel und Pierre Mistretta, die beide zurück im Kader erwartet werden. Mit der bisherigen Saison ist Hamperl nicht unzufrieden: "Aufgrund unserer Verletztenmisere spielen wir aktuell im Rahmen unserer Möglichkeiten. Sicherlich hätten wir ein paar Punkte mehr haben können, aber gerade gegen die Spitzenmannschaften Steinbach und Seligenstadt hatten wir schlichtweg auch ein bisschen Pech."