Es sollte schnell eine Lösung gefunden werden, deshalb habe sich der Verein für eine interne Lösung entschieden, äußerte sich Marcel Dindorf zu seiner neuen Rolle als Trainer in Obertshausen. "Gemeinsam mit Simon Römgens werde ich zukünftig das Training leiten. Ich kenne die Mannschaft gut und weiß deshalb wie ich mit ihr umgehen kann", fügte Dindorf hinzu. Der neue Coach trug bereits in der vergangenen Saison das Trikot der Kickers und da sich der Kader zur neuen Runde nur kaum verändert hat, benötigt Dindorf keine Zeit um die Mannschaft kennen zu lernen. Der Sportliche Leiter von Obertshausen, Siggi Herth, konnte das nur bestätigen und fügte hinzu: "Es ist die effektivste und sinnvollste Lösung. Sie sind ein eingeschworener Haufen und wir setzen auf die Beiden." Diese interne Lösung wurde auch deshalb gewählt, weil die Vereinsverantwortlichen "keinen Schnellschuss" machen wollten, wie Herth erklärte, sondern sich in Ruhe nach einem neuen Trainer umschauen wollen. Bis dahin muss es dem 29-Jährige Dindorf nun gemeinsam mit Römgens gelingen die Kickers aus dem Tabellenkeller der Gruppenliga Frankfurt Ost zu holen. Mit acht Punkten aus zehn Spielen belegt Obertshausen aktuell den 13. Rang. Dabei holten die Kickers bislang nur einen Sieg. Das soll sich nun ändern und Dindorf hat auch schon einen Lösungsansatz parat: "Wir müssen die alten Mechanismen der vergangenen Spielzeit wiederbeleben. Das müssen wir abrufen, um wieder zu punkten", so der neue Coach. Mindestens bis zum Winter werden Dindorf und Römgens die Geschicke leiten, bis dahin wird es sich zeigen, "ob es passt und wie es läuft", fügte Dindorf hinzu. Der neue Trainer wird deshalb nun auch nur noch im Notfall mitspielen, wie er selbst erklärte und ansonsten von der Seitenlinie versuchen auf seine Spieler einzuwirken. Damit Obertshausen schon bald wieder Punkte in der Gruppenliga sammeln kann.