Max Schuch vom Gesamtpaket begeistert

Den Oberaulaer zieht es von Asbach nach Schwalmstadt

14.06.2017

Nach vier Jahren beim SVA Bad Hersfeld will Maximilian Schuch den nächsten Schritt in seiner fußballerischen Laufbahn vollführen und schließt sich dem Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt an. Auch Simon Hennighausen von der SG Hessen/Spvgg. Hersfeld schließt sich den Schwälmern an.

Schuch ist ehrlich: „Eigentlich war geplant, dass ich im Aufstiegsfalle zur SG Aulatal zurückkehren werde. Ich kenne ja die ganze Mannschaft und irgendwie war das für mich klar. Dann kam aber irgendwann der Anruf von Schwalmstadts Trainer Marco Schwab und er hat sich krass um mich bemüht, fast jeden Tag angerufen und mir die Perspektiven aufgezeigt.“ Letztlich habe sich der 20-Jährige vom Gesamtpaket überzeugen lassen: „Ich glaube, dass der Weg von Schwalmstadt gut ist. Es soll wieder vermehrt auf junge Spieler gesetzt werden, dazu spielt die zweite Mannschaft Gruppenliga, auch wenn ich natürlich den Sprung ins Verbandsliga-Team schaffen möchte.“ Verbandsliga spielte Schuch bereits in der vorvergangenen Saison beim SVA, stieg mit dem Team ab und mauserte sich in der Gruppenligaserie zum Abwehrchef: „Ich habe neulich mit ,Fabse‘ Kallée noch mal die Saison Revue passieren lassen und wir sind zum Ergebnis gekommen, dass ich mich sportlich wie menschlich weiterentwickelt habe. Durch den Abstiegskampf bin ich gewachsen. Und ich will es jetzt einfach noch mal wissen, will Verbandsliga versuchen - das war im Endeffekt ausschlaggebend.“ Dass der Student des Mittelstandsmanagements mit seinen zukünftigen Mitspielern Jakob Gerstung, Alessandro Seck oder Leon Lindenthal zusammen das Abitur baute, war bei seiner Entscheidungsfindung nur noch Wasser auf die Mühlen. Erster Ansprechpartner war für Schuch natürlich sein älterer Bruder Sebastian, der insgesamt vier Vereine in seiner Vita stehen hat: TSG Oberaula, 1. FC Schwalmstadt, SVA Bad Hersfeld und Hünfelder SV. „Basti hat, obwohl er zu damaligen Hessenliga-Zeiten wenig Chancen bei Schwalmstadt hatte, da der Trainer nicht so auf ihn gebaut hat, kein schlechtes Wort über den Verein verloren. Er glaubt auch, dass der Schritt für mich der richtige ist. Natürlich ist auch mal das Thema Hünfeld auf den Tisch gekommen, aber das ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber, für mich der Meisterschaftskandidat Nummer eins. Ich glaube, in Schwalmstadt habe ich die besseren Perspektiven.“