Eintracht Wald-Michelbach - Germania Ober-Roden (Samstag, 16 Uhr)
Vor allem für das Team von Ralf Ripperger wird es wichtig sein, einen guten Start hinzulegen, da sie aktuell im Tabellenkeller der Verbandsliga Süd stehen. "Wir haben uns gut vorbereitet und wollen unser Spiel durchbringen. Wir müssen in den nächsten Wochen in erster Linie auf uns achten", lautet die Devise von Wald-Michelbachs Coach im Abstiegskampf. Gleichzeitig zeigte sich Ripperger zufrieden mit der Vorbereitung und freut sich, dass es nun wieder los geht. "Wir können in diesem Jahr nicht meckern, wir hatten durchgehend relativ ordentliche Platzbedingungen und kaum verletzte Spieler. Wir konnten bis auf unseren Härtetest gegen Viktoria Griesheim alle geplanten Vorbereitungsspiele absolvieren und so auch die Neuzugänge relativ gut integrieren", so Eintrachts Trainer, der weiß, dass zum Auftakt keine leichte Aufgabe auf seine Mannschaft wartet. Im Hinspiel zeigte sich nämlich, worin die Schwächen der Wald-Michelbacher aktuell liegen. "Es war für uns eine bittere Angelegenheit. Wie in einigen anderen Partien auch haben wir hier kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen müssen. Von daher wissen wir schon was auf uns zukommt", äußerte sich Ripperger zum 3:3-Unentschieden aus dem Hinspiel und fügte dann noch hinzu: "Ober-Roden hat eine sehr offensivstarke Mannschaft, was uns volle Konzentration abverlangen wird." Deshalb erwartet der Coach eine intensive Partie und hofft, dass seine Mannschaft mit Leidenschaft aber gleichzeitig auch Disziplin auftreten wird. Personell kann Ripperger dabei fast aus den Vollen schöpfen. Lediglich Boubacar Siby und Enes Kanat werden "aller Vorraussicht nach" gegen Germania Ober-Roden ausfallen.
Christophori-Como fehlt verletzt
Die Rödermarker hingegen könnten mit einem entsprechenden Erfolg im Auswärtsspiel den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern. Aktuell sind es nämlich sieben Punkte auf die Mannschaften im Tabellenkeller und acht Zähler Vorsprung auf Eintracht Wald-Michelbach. Gleichzeitig würde sich der Abstand nach oben verringern, sollten die Top fünf am Sonntag Punkte liegen lassen. Trotzdem will Teammanager Daniel Hoffstadt das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Die tabellarische Ausgangssituation ist trügerisch, denn der Abstand auf die Abstiegsränge ist weiter überschaubar", so Hoffstadt, der wie Ripperger ein enges und umkämpftes Spiel erwartet. Gleichzeitig äußerte sich Ober-Rodens Teammanager optimistisch: "Trotzdem gehen wir mit voller Euphorie in die Partie, auch ohne unseren Kapitän sehen wir uns gut gerüstet." Denn Goalgetter Marco Christophori-Como wird verletzungsbedingt nicht auflaufen können.