Gespielt wird allerdings nicht in auf dem heimischen Rasen der SGJ, sondern im Stadion der Stadt Fulda. Grund sind die Zaunarbeiten hinter dem Tor in Johannesberg, die noch länger andauern und nicht bis Mittwoch fertiggestellt werden können. „Ob das ein Vor- oder Nachteil ist kann ich nicht sagen. Was uns aber sicherlich in die Karten spielen könnte ist der große Platz. Gerade in der Offensive haben wir mit Robin Kleemann und Ardian Kameraj extrem schnelle Spieler zum Umschalten“, glaubt Johannesbergs Angreifer Osman Özlük, der erst vor knapp zwei Wochen von Hessenligist Lehnerz zum Gruppenliga-Aufsteiger wechselte. Jede Menge Respekt hat der 28-Jährige vor Gegner Hünfeld. „Für mich ist das eine der Top-Mannschaften in der Verbandsliga. Sie werden auch in diesem Jahr eine super Rolle spielen. Trotzdem ist es ein Pokalspiel und eben nur eine Begegnung. Daher traue ich uns einiges zu“, sagt Özlük. Der Einzug in die dritte Runde des Hessenpokals würde die Geschichtsbücher des Fuldaer Stadtteils um ein weiteres Kapitel erweitern, schließlich spielt Johannesberg in dieser Spielzeit erstmals überhaupt im Hessenpokal. Doch um den HSV zu schlagen braucht es auch wieder einen starken Özlük. Wie wichtig der Angreifer im System von Trainer Oliver Starke sein kann, deutete der Ex-Lehnerzer am Wochenende beim 9:4-Sieg bereits an, als Özlük gleich drei Treffer erzielte. „Alles ist super. Die Mannschaft ist super in Ordnung und ein sehr eingeschworener Haufen“, freut sich Özlük.