1. FC Langen - Germania Niederrodenbach (Mittwoch, 19.30 Uhr)
Der 1. FC Langen hat sich durch den 2:1 (1:0)-Auswärtssieg am vergangenen Samstag bei Niederrodenbach die bessere Ausgangssituation verschafft, in das Finale der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga Frankfurt Ost einzuziehen. Mike Stoytchev war es, der vier Minuten vor dem Schlusspfiff dafür sorgte, dass dem FCL dafür nun ein Unentschieden ausreicht. Im Hinspiel sah Trainer Murat Kilinc ein sehr intensives Spiel und war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: "Für den Mittwoch bin ich in erster Linie optimistisch und generell stolz auf die brutale Entwicklung meiner jungen Mannschaft. Ich erwarte wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Obwohl wir nicht so einen schönen Rasen anbieten können, hoffe ich auf ein glückliches Ende für uns", sagt Kilinc. Obwohl die Niederrodenbacher das Hinspiel auf eigenem Platz knapp verloren und damit die schlechtere Ausgangsbasis haben, ist für die Germanen noch nicht aller Tage Abend. Spielertrainer Jochen Breideband bemängelte zurecht, dass bei den vielen Torchancen letzten Endes zu wenig raussprang. Auch er sieht ein enges Rückspiel: "Am Mittwoch ist noch alles drin. Ein 1:1 wäre eine gute Ausgangssituation gewesen, so aber müssen wir auf jeden Fall ein Tor schießen. Wir dürfen einfach nicht so viel liegen lassen, dann bin ich guter Dinge", zeigt sich Niederrodenbachs Coach optimistisch. (cw)
SG Büdingen - FSV Bad Orb (Mittwoch, 19.00 Uhr)
Im Hinspiel mussten die Büdinger eine empfindliche Niederlage einstecken. Dabei sah es zu Beginn eher so aus, als könnte sich die SGB eine gute Ausgangslage für das Rückspiel auf heimischen Boden verschaffen. Schließlich führten die Gäste bereits nach 17 Minuten durch den Doppelpack von Almin Karalic mit 2:0. Doch in der Folge brachte sich die Mannschaft von Michael Mohr durch eine Mischung von Undiszipliniertheiten, individuellen Fehlern und auch etwas Pech ins Hintertreffen. So sprach Mohr nach der Partie von einem "verdienten Sieg für Bad Orb, der aber ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist." Für das Rückspiel hat sich der scheidende Trainer mit seiner Mannschaft dennoch etwas vorgenommen. "Im Fußball ist alles möglich. Wir werden bis zum Schluss alles probieren, auch wenn es schwierig wird, die Mannschaft zu motivieren." Auf Seiten der Bad Orber sah die Welt natürlich anders aus. So hatte FSV-Kapitän Tobias Döppenschmitt einen "hochverdienten Sieg" seiner Mannschaft gesehen. "Nach dem 0:2- Rückstand so zurückzukommen spricht für den Teamgeist unserer Mannschaft." Wichtig war der Ausgleich von Alexander Hochheim in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Die Büdinger hatten eigentlich Einwurf, ließen sich aber so lange Zeit, dass Schiedsrichter Lars Theiß Bad Orb auf Einwurf Bad Orb entschied, aus dem dann das 2:2 resultierte. In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber dann Oberwasser und entschieden die Partie deutlich für sich. Die gute Ausgangslage will sich der Kapitän "jetzt nicht mehr nehmen lassen." An der personellen Situation beider Mannschaften dürfte sich nicht viel ändern. Bei Bad Orb fehlen die weiterhin verletzten David Scholz und Maximilian Grauel, auf Seiten der Gastgeber fehlt neben Abdullah Yildiz nun auch Özgür Murat Han, der im Hinspiel nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. (db)