Dennis Müller
Neun Jahre lang war die Johannisau ein zweites Wohnzimmer für Dennis Müller – bis er im Sommer zum Hünfelder SV zurückkehrte. Den Saisonstart verpasste der 33-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung, erarbeitete sich im Anschluss aber sofort einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld. Auch dank Müller überraschen die Hünfelder, die zwischenzeitlich sogar Tabellenführer waren – wenngleich der Routinier noch auf seinen ersten Treffer wartet.
Robin Fabinski
Der Abgang von Robin Fabinski schmerzte die Barockstadt-Verantwortlichen wohl am meisten, schließlich wurde dem Eigengewächs eine langfristige Zukunft im SGB -Trikot zugetraut. In Nordost-Regionalligist Rot-Weiß Erfurt sah der 20-Jährige einen perfekten nächsten Karriereschritt. Beim wieder erstarkten Traditionsverein war der Defensiv-Allrounder auf einem guten Weg, sich zu etablieren, Fabinski durfte vor bis zu 15 000 Zuschauern auflaufen – bis ihm im Oktober im Training ohne gegnerische Einwirkung das Kreuzband riss . Die Saison dürfte für den Youngster gelaufen sein.
Will Siakam
Groß waren die Fuldaer Hoffnungen in Will Siakam – allein schon deshalb, weil Siakam genauso wie die Fuldaer Legende Olivier Djappa in der kamerunischen Millionenstadt Douala geboren wurde . Immerhin fünf Saisontore glückten dem 28-Jährigen, dessen Rolle in der zweiten Saisonhälfte immer kleiner wurde. Deshalb entschied sich Siakam zur Rückkehr in die Regionalliga Nordost, genauer gesagt zum Wechsel zu Lokomotive Leipzig. Beim dreimaligen deutschen Meister, bei dem die Cottbuser Torhüterlegende Tomislav Piplica als Torwarttrainer fungiert, kommt der Angreifer aber noch gar nicht in Tritt. Nur sechs Kurzeinsätze und kein einziges Tor stehen in der Statistik.
Tolga Duran
Als einer der Unterschiedsspieler in der Hessenliga-Meistersaison tat sich Tolga Duran eine Liga höher deutlich schwerer. Seit Sommer ist der offensive Mittelfeldspieler zurück in Hessens Beletage. Beim FC Gießen ist der 28-Jährige der mit Abstand beste Vorlagengeber. Die Mittelhessen sind im Titelrennen voll dabei – ab Januar mit dem langjährigen Barockstädter Dominik Rummel , dem Duran künftig die Tore auflegen soll.
Almir Ziga
Im Hessenliga-Aufstiegsrennen will Bayern Alzenau ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Die Truppe von Angelo Barletta hat sich im Sommer mit gleich zwei Fuldaern verstärkt. Almir Ziga wurde direkt zum Schlüsselspieler beim FCB. Kein Bayern-Spieler stand in dieser Saison länger auf dem Platz als der defensive Mittelfeldspieler, der sofort eine Führungsrolle einnahm. Dem 27-Jährigen gelangen darüber hinaus fünf Tore.
Luka Garic
Ein ums andere Mal stand Almir Ziga neben Luka Garic auf dem Feld. Der zentrale Mittelfeldspieler, der in Fulda mehrmals hinten links aushelfen musste, traf im ersten sowie im letzten Spiel, fehlte zwischenzeitlich aber einige Partien verletzt. Der 23-Jährige kann sich wie Ziga Anfang des kommenden Jahres auf ein Wiedersehen mit den alten Teamkollegen freuen. Im Achtelfinale des Hessenpokals gastiert die SGB in Alzenau.
Dominik Wüst
Vier Punkte hinter Gießen und Alzenau liegt der FC Eddersheim , für den Dominik Wüst seit Sommer auf Torejagd geht. Auch dank seines besten Torschützen – acht Treffer gelangen dem 27-Jährigen – spielt der FCE eine deutlich sorgenfreiere Runde als vor einem Jahr.
Jonas Pfalz
Ebenfalls in der Hessenliga ist Jonas Pfalz am Ball, der in seiner Geburtsstadt für den Aufsteiger VfB Marburg aufläuft. Auf sein erstes Saisontor wartet der Außenbahnspezialist, der anders als in Fulda einige Male als Linksverteidiger auflief, noch. Dafür sah der 22-Jährige ausgerechnet in Osthessen, beim Auswärtsspiel gegen den SV Steinbach , eine Rote Karte.