Germania Enkheim – VFB Friedberg (Freitag, 20 Uhr)
Mit momentan vier Absteigern in die jeweiligen Kreisoberligen besitzt die Germania aus Enkheim nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Und auch wenn der SpVgg. Oberrad der Nichtabstieg aus der Verbandsliga Süd gelingen sollte, müssten die Enkheimer ganze elf Zähler auf die Konkurrenz gutmachen. Am anderen Ende der Tabelle kann der VFB mit einem Auswärtssieg auf Schlagdistanz zur Aufstiegsrelegation bleiben. Der SV FC Sandzak liegt mit momentan 47 Punkten fünf Zähler vor dem Aufsteiger. Während Friedberg in den vergangenen Monaten oftmals durch knappe Siege zum Erfolg kam, waren es die Enkheimer, die das Hinspiel mit 1:0 für sich entscheiden konnten.
SpVgg. 02 Griesheim – SV BKC Bosnien (Freitag, 20 Uhr)
Das zweite Spiel am Freitagabend bestreitet die SpVgg. 02 Griesheim gegen den SV BKC Bosnien. Beide Mannschaften sind im Kampf gegen den Abstieg noch nicht gesichert. Da sich die gefährdeten Teams zuletzt formstark zeigten und zudem noch viele direkte Kellerduelle stattfinden, sind beide auf weitere Zähler angewiesen. Die Bosnier zogen zuletzt durch einen 4:2-Erfolg über die SG Bornheim unter anderem an Griesheim vorbei. Das turbulente Hinspiel konnten die Griesheimer durch einen Elfmetertreffer in der Nachspielzeit mit 2:1 für sich entscheiden. Beim Nachbarschaftsduell fühlte sich der SV BKC vom Schiedsrichter benachteiligt, der insgesamt drei Bosnier mit der Roten Karte vom Feld schickte.
TuS Merzhausen – SV FC Sandzak (Sonntag, 15 Uhr)
Zum Start ins Neue Jahr lieferte sich Merzhausen mit Rot-Weiss II und Sandzak einen Dreikampf um die Aufstiegsränge. Sieben Spiele und drei Punkte später liegt die Dylong-Elf nur sechs Zähler vor dem ersten potenziellen Abstiegsplatz auf dem sechsten Tabellenrang. Nun kommt mit dem SV FC Sandzak eines der formstärksten Teams nach Merzhausen. Die Truppe von Trainer Murat Sejdovic ist seit vier Spielen ohne Niederlage. Die letzten zwei Spiele konnten nach einer überzeugenden Vorstellung gewonnen werden. Damit steht die Mannschaft in der Tabelle nur drei Zähler hinter dem direkten Aufstiegsplatz. Das Erreichen der Relegation hat der SV allemal in der Hand, da die nächsten Verfolger bereits ein Spiel mehr absolviert haben.
Rot-Weiss Frankfurt II – Olympia Fauerbach (Sonntag, 15 Uhr)
Nach zwei Niederlagen in Folge drehte der Aufsteiger am vergangen Spieltag gegen Bad Nauheim einen 0:2-Rückstand und schoss sich durch den 4:2-Erfolg zurück an die Tabellenspitze. Virtuell liegt der Aufsteiger bereits zehn Punkte vor dem Tabellendritten aus Neu-Anspach. Die Olympia verspielte am vergangenen Samstag eine Führung gegen Oberstedten und steckt wieder mitten im Abstiegskampf. "Rot-Weiss ist natürlich das deutlich einfachere Spiel“, sieht Olympia-Trainer Matthias Tietz den Gegner als klaren Favoriten. Vor einigen Spieltagen hätte Tietz die Begegnung noch als "Bonusspiel“ bezeichnet, doch angesichts der aktuellen Tabellensituation ist klar: "Es gibt keine Bonusspiele mehr, es geht jetzt nur noch um Punkte", sagt Tietz.
SG Bornheim – FC Neu-Anspach (Sonntag, 15 Uhr)
"Wenn wir gewinnen, könnten wir uns noch einige Ausrutscher erlauben“, äußerte sich Bornheim-Trainer Maik Rudolf vor dem vergangenen Spiel gegen den SV BKC Bosnien. Da die Bosnier die Partie am Ostersonntag mit 4:2 für sich entscheiden und an Bornheim vorbeiziehen konnten, ist die SG nun auf weitere Punkte angewiesen. Mit nur noch vier Punkten Rückstand auf die Aufstiegsrelegation gibt es beim FC Neu- Anspach laut Trainer Rico Henrici nun kein Taktieren mehr: "Was haben wir zu verlieren? Nichts!“, sagt Henrici. In den verbleibenden sechs Spielen setzt der FCNA dementsprechend auf die Offensivstärke von mittlerweile 73 erzielten Treffern: "Wir können jetzt volles Risiko gehen", so Neu-Anspachs Coach.
FG Seckbach – TSV Bad Nauheim (Sonntag, 15 Uhr)
Der Höhenflug des TSV Bad Nauheim konnte erst durch den Tabellenführer Rot-Weiss II gestoppt werden. Trotz einer 2:0-Führung musste sich der TSV nach 90 Minuten mit 4:2 geschlagen geben. Mit der FG Seckbach wartet eine Mannschaft, die jedoch jedes ihrer Spiele gegen abstiegsgefährdete Mannschaften verlor. Das Team vom scheidenden Trainer Nico de Rinaldis steht mit 38 Punkten im Tabellenmittelfeld und damit neun Zähler vor dem Türkischen Sportverein, der momentan einen Abstiegsplatz belegt. Nach aktuellem Stand der Dinge müssten vier Mannschaften in die jeweiligen Kreisoberligen absteigen. Der Aufsteiger, der momentan auf Rang 14 liegt, muss somit noch fünf Punkte auf die Konkurrenten gutmachen.
TSG Nieder-Erlenbach – 1. FC-TSG Königstein (Sonntag, 15 Uhr)
Durch den Lauf der TSG Nieder-Erlenbach arbeitete sich die Truppe mit nunmehr fünf Spielen in Folge ohne Niederlage auf den fünften Platz der Tabelle vor. Unter anderem stellten die Nieder-Erlenbacher der SG Rot-Weiss II ein Bein und siegten am vergangenen Spieltag mit 1:0 knapp bei der FG Seckbach. Durch die Serie steht die TSG in der Tabelle sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz und hat zumindest gegenüber dem Dritten und Vierten noch ein Spiel mehr auszutragen. Auf der anderen Seite der Tabelle kämpft Königstein noch immer um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Nach aktuellem Stand muss der 1. FC in den letzten sieben Spielen ebenso viele Punkte auf Fauerbach, Oberstedten und Co. aufholen.
1. FC Oberstedten – SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr)
Die Truppe von Artur Rissling zeigte nach dem blamablen 1:6 gegen Bad Nauheim in den vergangenen zwei Abstiegsduellen ein besseres Gesicht. Zunächst wurde Königstein mit 1:0 bezwungen. Am Ostersamstag beförderten die Oberstedtener Fauerbach durch einen 4:2-Auswärtssieg in die Abstiegszone und verließ gleichzeitig die gefährlichen Plätze. Nach aktuellem Stand hat der Aufsteiger fünf Punkte Vorsprung auf dem ersten Abstiegsplatz. Doch sollten aus der Verbandsliga Süd der FC Kalbach oder Türk Gücü Friedberg absteigen, wäre der 1. FC aktuell punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz. Gegner Dortelweil sucht seit dem Jahreswechsel nach wie vor nach seiner Form. Sieg und Niederlage wechseln sich bei der Beierle-Elf praktisch wöchentlich ab. (sly)