SV BKC Bosnien – FC Neu-Anspach (Mittwoch, 19 Uhr)
Am Mittwoch steht im Frankfurter Gallusviertel der Auftakt des vierten Spieltags zwischen dem SV BKC Bosnien und dem FC Neu-Anspach bevor. In den ersten drei Spielen der Saison trennten sich die Gastgeber drei mal ohne Sieger von ihren jeweiligen Gegnern. Nun empfangen die Bosnier den Rückrundenmeister der vergangenen Saison, der bislang die Form in die neue Saison mitnehmen konnte. Ohne Gegentor gewann man die ersten beiden Partien, lediglich im Kreispokal musste man beim Ligakonkurrenten aus Oberstedten einen Rückschlag hinnehmen. In der vergangenen Spielzeit gewannen beide Teams jeweils das Aufeinandertreffen vor heimischem Publikum.
SC Dortelweil – FSV Friedrichsdorf (Donnerstag, 19 Uhr)
Zum Abschluss der Aufsteiger-Tour empfängt der SC Dortelweil am vierten Spieltag den vierten Liga-Neuling. Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage lautet die Bilanz des SCD gegen die Stierstadt, Hausen und die Speuzer. Nun ist der FSV Friedrichsdorf zu Gast, der nach dem Auftaktsieg über die TSG Nieder-Erlenbach sowohl in Oberrad als auch gegen Oberstedten punkt- und torlos blieb. „Wir sind nun Aufsteiger-Erprobt. Wir werden uns am Dienstag gut vorbereiten und die eine oder andere Blessur in Ordnung bringen lassen“, gab es für Co-Trainer Gökhan Kocatürk am Sonntag im Hinblick auf Friedrichsdorf „nur ein Ziel, die drei Punkte.“ Verzichten muss Dortelweil in jedem Fall auf Dawid Polotzek, der gegen die Sportfreunde die rote Karte sah.
FV Stierstadt – FG Seckbach (Donnerstag, 19.30 Uhr)
Gegen Oberrad verpasste die FG Seckbach zum zweiten Mal nacheinander in der Schlussphase die drei Punkte einzutüten. Doch da man über weite Teile des Spiels laut Trainer Thorsten Spahn gegen den Verbandsliga-Absteiger die bessere Mannschaft war, sei man nach wie vor vom eigenen Weg überzeugt. In Stierstadt soll nun der erste Sieg her: „Sie haben einen relativ hohen Altersschnitt, sind aber technisch sehr stark. Wir wollen wie in jedem Spiel gewinnen und werden auf Sieg spielen“, so Spahn. Der FVS hingegen will laut Trainer Thomas Zampach „versuchen, eine gewisse Frische ins Team zu kriegen.“ Das Ziel sei es, am Ende der englischen Woche – sprich am Sonntag Nachmittag – mit einer zweistelligen Punkzahl in den September zu gehen.
Spvgg. Griesheim – FV Hausen (Donnerstag, 19.30 Uhr)
Im Frankfurter Duell erwartet Griesheims Spielausschuss Martin Seifarth ein „kampfbetontes Spiel, Hausen ist eine robuste Mannschaft.“ Nach dem Sieg gegen Nieder-Erlenbach will Griesheim nun nachlegen: „Es müssen auf jeden Fall Punkte her, aber es wird keine leichte Aufgabe.“ Beide Mannschaften stehen nach jeweils einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage mit vier Zählern im Tabellenmittelfeld. Beide haben also vor jeweils schweren Auswärtsspielen am Wochenende die Möglichkeit, sich in eine gute Ausgangslage zu bringen. Hausens Trainer Martin Reyschmidt erwartet, ein Spiel, das „auf Augenhöhe stattfinden wird. Wer den besseren Tag hat wird das Spiel wahrscheinlich gewinnen.“
1. FC Oberstedten – TuS Merzhausen (Donnerstag, 19.30 Uhr)
„Es wäre vermessen zu sagen, dass wir nach den Ergebnissen jetzt der Favorit sind“, legt Oberstedtens Trainer Artur Rissling keinen Wert auf die Resultate vom dritten Spieltag. An eben jenem Spieltag erzielte der FCO zu Hause gegen Aufsteiger FSV Friedrichsdorf ein souveränes 2:0. Der TuS Merzhausen hingegen verlor beim SKV Beienheim, einem weiteren Absteiger, mit 1:6. „Wer eine Woche vorher gegen Kalbach zur Halbzeit mit 3:0 führt kann so schlecht nicht sein. Das Ergebnis von Beienheim wird nicht in den Köpfen der Spieler sein“, lautete die klare Aussage Risslings, der zudem bestätigte, dass momentan keine Gefahr bestehe, dass die Partie aufgrund der Platzverhältnisse in Oberstedten ausfallen könnte.
Spvgg. Oberrad – FC Kalbach (Donnerstag, 20 Uhr)
Im Topspiel des vierten Spieltags empfängt der Tabellenführer in der heimischem 'Grie-Soß-Arena' den FC Kalbach. In der vergangenen Saison standen sich beide Mannschaften eine Etage höher in der Verbandsliga gegenüber. Im letzten Aufeinandertreffen im April diesen Jahres erzielte Todi Vasilev in der Schlussphase den Siegtreffer für Oberrad. Eben jener Vasilev, der seine Truppe mit nunmehr drei verwandelten Elfmetern an die Spitze der Liga geschossen hat, wird am Donnerstag im Topspiel ausfallen. „Die Tabelle ist für uns irrelevant“, liegt der Druck laut dem Trainer der Gastgeber, Baldo di Gregorio, beim Gegner: „Wir spielen gegen den FC Bayern der Gruppenliga, die wollen unbedingt wieder hoch. Wir wollen sie so lange wie möglich ärgern.“ Im letzten Duell der beiden Teams traf auf Seiten der Kalbacher auch Florian Kister, der in den ersten zwei Duellen die laufenden Spielzeit mit fünf Treffern zu den Punktgewinnen des FCK beitragen konnte.
FFV Sportfreunde – SG Bornheim (Donnerstag, 20 Uhr)
Zwar gingen beim Aufsteiger zwei der drei Ligaspiele verloren, bezeichnend ist aber, dass die jeweils siegreichen Trainer von einem „glücklichen Sieg“ gegen die Speuzer berichteten. Nun kommt mit der SG Bornheim eine der Spitzenmannschaften der Liga ins Gallusviertel, die sich in den ersten beiden Spielen gut in Form zeigte. Erstmals seit über zehn Jahren treffen am Donnerstag die beiden Kontrahenten aufeinander. Ende 2006 konnte der FFV in der damaligen Bezirksliga das letzte Aufeinandertreffen mit 2:1 gegen die Bornheimer gewinnen. Schon damals mit von der Partie war der aktuelle Kapitän der Speuzer, Franco Puglisi. Er sieht die SG als „klaren Favoriten. Sie haben sich zurecht dazu ernannt und haben gewisse Qualitäten, die wir nicht haben.“ Verzichten muss der Gastgeber bis auf weiteres auf Emre Kadimli, der gegen Dortelweil einen Bänderriss erlitt und laut seinem Kapitän mehrere Monate fehlen wird. Bornheims Paul Schmanke sieht die Rollenverteilung nicht ganz so klar verteilt: „Es ist schwer einzuschätzen, wo wir stehen. Gegen Friedberg sah es aber ganz gut aus, von daher bin ich zuversichtlich“, so der Defensiv-Künstler, der auch am vierten Spieltag mit seiner Mannschaft ohne Gegentor bleiben will.
SKV Beienheim – TSG Nieder-Erlenbach (Donnerstag, 20.15 Uhr)
Vor dem vierten Spieltag haben lediglich zwei Mannschaften eine reine Weste. Sowohl Neu-Anspach als auch Beienheim hatten bereits ein spielfreies Wochenende, sodass man mit sechs Punkten zwar nicht an der Spitze steht, dafür dennoch ohne Punktverlust ist. Während der FCNA in beiden Spielen ohne Gegentor geblieben ist, machte der SKV Beienheim auf der anderen Spielfeldseite auf sich Aufmerksam. Ganze sechs Tore schenkte man dem TuS Merzhausen am dritten Spieltag ein. Für Beienheim-Pressesprecher Michael Major waren die drei Punkte in erster Linie ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt: „Es sind noch 34 Punkte für uns zu holen“, so Major, der auch gegen Nieder-Erlenbach einen Sieg für möglich hält. (sly)